Ashia Kamerun Non-Profit-Verein

Unsere Aktivitäten im Jahr 2026

4. September 2026: Drillinge – Wenn das Glück dreifach kommt

Vor wenigen Tagen berichteten wir darüber, wie viele Kinder wir derzeit aufgrund von Krankheiten verlieren. Jeder einzelne Verlust erfüllt uns mit Trauer und lässt uns mit der Frage zurück: Woran ist es gescheitert? Hätten wir noch mehr tun können? Das Leben ist manchmal nur schwer zu begreifen.

Und gleichzeitig vergeht derzeit kaum ein Monat, in dem wir nicht eine neue Drillingsfamilie in unser Programm aufnehmen. Allein in diesem Jahr sind sechs neue Familien hinzugekommen. Bei einer von ihnen kamen bereits zum zweiten Mal Drillinge zur Welt.

Was zunächst nach dreifachem Glück klingt, bedeutet für viele Eltern zugleich eine enorme finanzielle Herausforderung. Eine Familie hatte sogar Ackerland verkauft, um ihre ersten Drillinge mit viel Mühe durchzubringen. Nun kamen erneut Drillinge zur Welt. Sechs Kinder aus zwei Drillingsgeburten: eine Situation, die Eltern aus eigener Kraft kaum bewältigen können.

Warum es gerade in der Grossregion um Maroua zu dieser auffälligen Häufung von Drillingsgeburten kommt, können wir uns bis heute nicht erklären. Zwar begleiten wir über Patenschaften vereinzelt auch Drillinge in anderen Landesteilen Kameruns, doch die meisten neu aufgenommenen Familien unseres eigens dafür geschaffenen Drillingsprogramms stammen aus dem Extrême-Nord.

So begrüssen wir unsere jüngsten Neuankömmlinge und freuen uns gemeinsam mit ihren Familien über dieses mehrfache Glück. Gleichzeitig stehen wir ihnen zur Seite und tragen finanziell dazu bei, sie durch die besonders schwierigen ersten Lebensjahre zu bringen. Denn ohne diesen Rückhalt haben viele Eltern bereits ab der Geburt kaum eine Chance, ihre drei Kinder ausreichend zu ernähren und medizinisch zu versorgen.

Unser Drillingsprogramm besteht seit dem Frühling 2019. Inzwischen nehmen 25 Familien aus der Region Extrême-Nord daran teil und erhalten regelmässig Unterstützung. Diese reicht von Milchpulver und Nahrungsmitteln über Schulgeld bis hin zur Übernahme notwendiger Spitalkosten.

Mit der wachsenden Zahl der Familien wächst auch die Herausforderung. Die Betreuung, die Kontrolle und nicht zuletzt die logistische Organisation werden immer aufwendiger. Hinter den 25 Familien stehen heute 68 überlebende Kinder, für die wir im Rahmen dieses Programms aufkommen.

Aktuell investieren wir dafür jährlich rund CHF 8000.–. Umgerechnet sind das durchschnittlich gerade einmal CHF 118.– pro Kind und Jahr. Ein erstaunlich kleiner Betrag, wenn man bedenkt, wie viel damit bewirkt werden kann und wie entscheidend dieser Beitrag für Eltern in Not sein kann.

Für uns sind diese 68 Kinder deshalb weit mehr als eine Zahl. Sie sind 68 kleine Leben, für die sich jede Anstrengung lohnt.

Drillinge Afrika Kamerun Mehrlinge Maroua Yagoua Mehrfachgeburten Drillingsgeburt

26. August 2026: Dankesschreiben von Bischof Barthélemy der Diözese Yagoua

Betreff: Dankesschreiben für Ihre treue Unterstützung der Diözese Yagoua

Liebe Katja, lieber Felix

Mit tiefer Dankbarkeit möchte ich Euch in meinem persönlichen Namen und im Namen der gesamten Diözese Yagoua meinen aufrichtigen Dank für die grosszügige, beständige und brüderliche Unterstützung aussprechen, die Ihr uns seit 2018 bis heute zukommen lasst.

Dank Eurer Unterstützung konnten in unserer Diözese mehrere Brunnenbohrungen realisiert werden. Sie ermöglichen heute zahlreichen Gemeinschaften den Zugang zu sauberem Trinkwasser, einer unverzichtbaren Grundlage für Leben, Gesundheit und Entwicklung. In unserer Region, die häufig unter Wassermangel leidet, bedeutet jeder Brunnen für die begünstigte Bevölkerung eine Quelle des Lebens, der Hoffnung und der Würde.

Auch Eure wertvolle Unterstützung für unsere Schulen und weiterführenden Schulen trägt bemerkenswerte Früchte. Der Bau und die Renovierung von Schulgebäuden sowie die Bereitstellung von Büchern, Unterrichtsmaterialien und verschiedenen Ausstattungsgegenständen haben die Lehr- und Lernbedingungen für unsere Kinder und Jugendlichen erheblich verbessert.

Heute sind mehrere dieser Schulen der Stolz des Departements und der gesamten Region, insbesondere aufgrund der sehr guten Ergebnisse bei den staatlichen Prüfungen. Diese Erfolge sind das Ergebnis der Arbeit der Schülerinnen und Schüler, des grossen Einsatzes der Lehrpersonen und des Engagements der Verantwortlichen im Bildungswesen. Sie wurden aber auch durch Eure Grosszügigkeit und Euer Vertrauen ermöglicht.

Mit all diesen Projekten habt Ihr uns nicht nur materielle Hilfe geleistet. Ihr habt dazu beigetragen, zahlreichen Kindern und Jugendlichen eine bessere Zukunft zu eröffnen, Familien zu unterstützen und den Bildungs- und Sozialauftrag der Kirche in der Diözese Yagoua zu stärken.

Seid versichert, dass Euch die begünstigte Bevölkerung, die Schülerinnen und Schüler, die Lehrpersonen, die Eltern, die Verantwortlichen der Schulen und die gesamte Gemeinschaft unserer Diözese zutiefst dankbar sind. Eure Grosszügigkeit wird in der Geschichte unserer Diözese und in den Herzen all jener weiterleben, die heute von diesen Projekten profitieren.

Möge der Herr Euch für all das Gute, das Ihr tut, reich belohnen. Möge er Euch und Eurer Familie Gesundheit, Frieden und Freude schenken und Euch mit seinem reichen Segen erfüllen.

In erneuter tiefer Dankbarkeit bitte ich Euch, liebe Katja und lieber Félix, meine treue Freundschaft und meine Verbundenheit im Gebet anzunehmen.

Yagoua, 26. August 2026, Barthélemy Yaouda, Bischof von Yagoua

Dankesbrief Yagoua Bischof Diözese Ashia Kamerun

19. August 2026: Mit dem Regen kommen die Krankheiten

Regenzeit in Kamerun. Es ist kühl, nass und die Luftfeuchtigkeit steigt oft auf 85 Prozent und mehr. Kleider trocknen kaum noch und dort, wo die Menschen auf unbefestigtem Boden leben, verwandelt sich die Umgebung in Schlamm. Feuchtigkeit, stehendes Wasser und unzureichende hygienische Bedingungen begünstigen die Ausbreitung zahlreicher Krankheiten.

Wie so oft während der Regenzeit erleben wir auch in diesem Jahr eine Häufung schwerer Erkrankungen. Seit Tagen erreichen uns immer wieder traurige Nachrichten. Betroffen sind nicht nur Kleinkinder, sondern auch Menschen, die wir zum Teil seit vielen Jahren kennen und begleiten durften.

In unserem Mutter-Kind-Programm in Gobo sind derzeit mehrere der Kleinsten und Schwächsten schwer erkrankt. Besonders beschäftigt uns eine Verdauungskandidose, bei der ein Pilz den Magen-Darm-Trakt befällt. Zwei Kinder haben wir bereits verloren, ein weiteres ist schwer erkrankt.

Auch aus anderen Regionen erreichten uns in den vergangenen Wochen Nachrichten über weitere Todesfälle. Insgesamt sechs Menschen haben wir innerhalb der vergangenen drei Wochen verloren. In diesen Tagen denken wir besonders an drei Menschen, die uns ans Herz gewachsen sind.

Joseph († 29.7.2026, 26 Jahre), den wir vor über zehn Jahren wegen seiner schiefen Beine operieren lassen konnten und dem wir anschliessend das Schulgeld finanzierten.

Clement († 4.8.2026, 2 Jahre), der älteste unserer Vierlinge. Seit der Geburt der vier Kinder begleiten wir die Familie in unserem Mutter-Kind-Programm und tragen zur Versorgung der Kinder bei, insbesondere mit dem benötigten Milchpulver. Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Clement viel zu früh verstorben.

Nathalie († 7.8.2026, 31 Jahre), eines unserer langjährigen Patenkinder. Aufgrund ihrer geistigen und körperlichen Behinderung war sie auf Unterstützung angewiesen. Über viele Jahre durften wir dazu beitragen, ihre grundlegenden Bedürfnisse zu decken und ihr den Alltag etwas zu erleichtern. In besonderer Erinnerung bleibt uns die gemeinsame Reise zum Papstbesuch nach Bamenda. Ihr herzliches Lachen während der Fahrt auf dem Pickup zur Messe werden wir nie vergessen.

Gerade in solchen Zeiten wird uns bewusst, wie nahe Freude und Trauer in unserer Arbeit beieinanderliegen. Wir können nicht jede Krankheit verhindern und nicht jedes Leben retten. Aber wir können dafür sorgen, dass kranke Kinder medizinische Hilfe erhalten, Familien nicht allein bleiben und besonders gefährdete Kinder möglichst früh behandelt werden. Wir machen weiter: für jedes Kind, dem geholfen werden kann, für jede Familie, die neue Hoffnung schöpft, und in Erinnerung an jene, die ein Stück ihres Weges mit uns gegangen sind.

Krankheiten Kamerun Todesfälle Kindersterblichkeit

17. August 2026: Zwischen Dürre und Überschwemmung

Während wir in grossen Teilen Europas auf Regen hoffen, erleben wir selbst im «Wasserschloss Europas», der Schweiz, einen aussergewöhnlich trockenen Sommer. Anhaltende Hitze und ausbleibende Niederschläge haben die Böden ausgetrocknet und die Waldbrandgefahr erhöht. Einmal mehr wird uns bewusst, wie kostbar Wasser ist.

Wie wichtig ein sparsamer Umgang mit Wasser ist, erleben wir auf unseren Reisen in Kamerun immer wieder. An vielen Orten ist der Zugang zu sauberem Wasser schwierig oder nur begrenzt möglich. Umso paradoxer erscheinen derzeit die Nachrichten aus Kamerun. Während uns hier der Regen fehlt, berichten die Medien dort beinahe täglich von Überschwemmungen, Erdrutschen und eingestürzten Gebäuden infolge heftiger Niederschläge.

Noch vor wenigen Tagen waren wir selbst in Bamenda in der Nordwestregion Kameruns. Nun erreichen uns gerade von dort immer neue schlimme Meldungen. Häuser werden überflutet, Familien evakuiert und Kinder aus den Wassermassen gerettet. Immer wieder gibt es auch Todesopfer. Erdrutsche machen Strassen unpassierbar und haben ganze Ortschaften zeitweise von wichtigen Verkehrsverbindungen abgeschnitten.

Auch im Südwesten und Westen Kameruns ist die Situation angespannt. Nach wochenlangem Regen sind die Böden vielerorts wassergesättigt. Für die Westregion werden zwischen August und Oktober sogar bis zu 25 Prozent mehr Niederschläge als üblich erwartet. Damit steigt die Gefahr weiterer schwerer Schäden durch Hochwasser und Erdrutsche.

Mit den Wassermassen nehmen auch die gesundheitlichen Risiken zu. Stehendes und verunreinigtes Wasser begünstigt die Ausbreitung von Malaria und Cholera. Im Extrême-Nord wird bereits seit Ende Juli verstärkt gegen Cholera vorgegangen. Bis Ende Juli wurden rund 600 Fälle gemeldet. Ein weiteres Problem sind offene Wasserstellen und ungesicherte Gruben. Während der Regenzeit füllen sie sich mit Wasser und können insbesondere für Kinder zu tödlichen Fallen werden. All dies bereitet uns Sorgen, besonders mit Blick auf den bevorstehenden Schulbeginn.

Von der Schweiz aus können wir den Regen nicht stoppen. Aber wir können dort ansetzen, wo Hilfe langfristig etwas verändert. Wir setzen uns weiterhin für saubere, geschlossene Brunnen- und Pumpsysteme ein und finanzieren auch in diesem Jahr in ausgewählten Regionen die Spitalbehandlung kranker Kinder.

Vielleicht zeigt uns gerade dieser Sommer auf beiden Kontinenten, wie unterschiedlich Wasser zur Bedrohung werden kann: wenn es fehlt oder wenn zu viel kommt. Wir können nicht jedes Unglück verhindern. Aber jeder sichere Brunnen, jedes rechtzeitig behandelte Kind und jede Familie mit Zugang zu sauberem Wasser ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Dürre Flut Kamerun Bamenda Limbe Kumba Maroua

6. August 2026: Unser Jahresbericht 2025 ist ab sofort verfügbar

Für interessierte Stiftungen und Förderpartner stellen wir auf Wunsch gerne auch den detaillierten Zahlenteil zur Verfügung.

➤ Jahresbericht 2025 als PDF

Jahresbericht Ashia Kamerun

3. August 2026: Allzeit gute Fahrt!

Zurück ins Wasser! Nach ihrer Reparatur wurde unsere Piroge heute feierlich wieder eingewässert. Fast könnte man meinen, wir hätten uns an der Arche Noah orientiert. Nur dass statt Giraffen, Elefanten und Zebras hier eine Schar Menschen an Bord geht. Die von uns gespendete Piroge gehört der Kirchengemeinde in Logone-Birni und verbindet Menschen dort, wo Strassen enden und Wasser beginnt. Wir wünschen ihr allzeit gute Fahrt, ruhige Gewässer und möglichst keine Sintflut.

➤ Die Piroge in Aktion

Ashia Piroge Schiff Boot Kamerun Logone Logone-Birni

25. Juli bis 1. August 2026: Flohmarkt in Kriegstetten

Der Erlös kommt Kindern und Jugendlichen im Grasland von Kamerun zugute!

Flohmarkt Brocante Kamerun Grasland

24. Juli 2026: So wurden unsere Spendengelder im vergangenen Jahr verwendet

Dass 100 % unserer Spendengelder direkt nach Kamerun fliessen, dürfte inzwischen vielen bekannt sein.
Auch in diesem Jahr zeigen wir übersichtlich, wie die Spendengelder auf die einzelnen Projekte verteilt wurden.

Spendenverwendung 2025 Kinderhilfswerk Ashia Kamerun

Spendenverwendung / Spuren, die bleiben... Kinderhilfswerk Ashia Kamerun

15. Juli 2026: Bericht aus dem March-Anzeiger / Höfner Volksblatt

March-Anzeiger Höfner Volksblatt Papstbesuch Kamerun Ashia Kamerun Unteriberg

10. Juli 2026: Wenn Socken Gutes tun

Wer hätte gedacht, dass ein Paar Socken einmal bis nach Kamerun wirkt? Genau das macht Social-Socks möglich. Hinter dem Schweizer Onlineshop der Zweiraab-Media GmbH steckt die Idee, nachhaltige Mode mit sozialem Engagement zu verbinden. Oder anders gesagt: Hier wärmen Socken nicht nur Füsse, sondern unterstützen gleichzeitig wichtige Hilfsprojekte.

Der Inhaber des Shops hat uns bereits bei der Produktion unserer Kurzfilme unterstützt. Umso mehr freut es uns, dass wir nun auch als Partnerorganisation ausgewählt wurden. Mit jedem verkauften Paar Socken von Social-Socks fliesst ein Beitrag in unsere Hilfsprojekte in Kamerun oder an zwei weitere gemeinnützige Organisationen.

Die Socken bestehen aus Bio-Baumwolle, werden fair in Portugal hergestellt und sind OEKO-TEX® STANDARD 100 zertifiziert.

Also: Macht euch auf die Socken! Wenn ohnehin ein neues Paar fällig ist, warum nicht eines wählen, das nicht nur den Füssen guttut, sondern gleichzeitig Menschen in Kamerun unterstützt? So wird aus jedem Schritt ein kleiner Beitrag für eine gute Sache.

Social Socks Socken Bio-Baumwolle Fair hergestellt

17. Juni 2026: Unser siebter Container erreicht Yagoua, der achte Bamenda

Anfang März 2026 schickten wir unseren achten Hilfsgütercontainer mit 16 Tonnen Hilfsgütern nach Kamerun. Am 4. Juni 2026 erreichte er sein erstes Ziel in Bamenda. Dort traf er auf unseren siebten Container, den wir während unserer 34. Kamerunreise bereits mit den Hilfsgütern für die Nordwestregion entladen hatten. Dadurch konnte derselbe Lastwagen den achten Container in Bamenda abladen und den siebten direkt weiter in den entlegenen Norden nach Yagoua transportieren.

Für diesen Weitertransport mussten erneut zahlreiche Dokumente und Bewilligungen erstellt werden, damit die Chauffeure die rund 1770 Kilometer lange Strecke von Bamenda über Yaoundé, Bertoua und Garoua-Boulaï nach Yagoua ohne Probleme zurücklegen konnten.

Am 10. Juni erreichte der Container zwar Yagoua, doch das Abladen erwies sich als grosse Herausforderung. Da in der abgelegenen Region kaum geeignete Hebemaschinen vorhanden sind, dauerte die Suche nach einer Lösung mehrere Tage. Ein erster Versuch mit einem Kran scheiterte. Schliesslich wurde der Container mit einem Bagger vom Lastwagen gezogen. Erst eine Woche nach seiner Ankunft konnte er sicher auf dem Boden abgesetzt werden.

Nun wartet der achte Container in Bamenda auf seine Aussortierung, die voraussichtlich in den kommenden Wochen erfolgen wird. Der siebte Container in Yagoua wartet auf die Verteilung der Hilfsgüter, die voraussichtlich im Herbst 2026 erfolgen wird.

Container Hilfsgütertransport Kamerun Afrika Bamenda

Container Hilfsgütertransport Kamerun Afrika Bamenda

Juni 2026: Bericht aus dem Rotary Magazin Suisse Liechtenstein

Rotary Magazin RC Einsiedeln

31. Mai 2026: Bericht aus dem Forum – Magazin der katholischen Kirche im Kanton Zürich

Forum Zürich Bericht Ashia

Forum Zürich Bericht Ashia

31. Mai 2026: Präsentation in der Pfarrei St. Theresia Zürich

Am letzten Sonntag im Mai 2026 durften wir zum sechsten Mal im Gottesdienst der Pfarrei St. Theresia in Zürich über unsere Arbeit in Nordkamerun berichten. Die Pfarrei begleitet unsere Projekte als Auslandprojekt von 2023 bis 2028 und unterstützt den Bau eines Mutter-Kind-Hauses in Gobo.

Mit Fotos und einem Kurzbericht zeigten wir den aktuellen Stand des Projekts und berichteten, was dank der bisherigen Spenden umgesetzt werden konnte. Es ist uns wichtig, dass die Spenderinnen und Spender den Fortschritt des Projekts verfolgen und sehen können, was ihre Unterstützung bewirkt.

Inzwischen konnten die ersten Bauetappen erfolgreich abgeschlossen werden. Die Umfassungsmauer und der Trinkwasserbrunnen stehen. Auch die ersten Grundarbeiten für das Gebäude wurden ausgeführt. Noch befindet sich das Projekt in einer frühen Bauphase und der Baufortschritt ist äusserlich noch wenig sichtbar. Doch gerade in einem Land, in dem vieles komplizierter ist und alles mehr Zeit braucht als bei uns, sind diese Fortschritte besonders wertvoll.

Bereits fünf Tage später durften wir die vierte sehr grosszügige Spende der Theresienstiftung entgegennehmen. Damit beläuft sich die Unterstützung für das Mutter-Kind-Haus inzwischen auf insgesamt CHF 132 500.–. Für diese wertvolle Hilfe danken wir der Pfarrei St. Theresia, der Theresienstiftung sowie allen Spenderinnen und Spendern von Herzen.

Die Gesamtkosten des Projekts (ohne Mobiliar) betragen CHF 168 100.–. Geplant sind sechs Schlafsäle, ein Wohn- und Lernraum, ein Büro sowie ein Privatzimmer. Hinzu kommen drei Duschen, drei Toiletten, ein Trinkwasserbrunnen mit Wasserturm und eigener Wasserversorgung, ein Wassertank, eine Umfassungsmauer mit zwei Eingangstoren, ein überdachter Essbereich, eine einfache Küche und eine Waschküche.

Dank dieser grossen Spenden sind wir heute mehr denn je zuversichtlich, dass die Pfarrei St. Theresia den Bau des Mutter-Kind-Hauses vollständig finanzieren kann. Das entlastet unser Kinderhilfswerk erheblich und schenkt vielen Müttern mit ihren Kindern einen geschützten Ort.

Sankt Theresia Zürich Borrweg Pfarreiprojekt Auslandprojekt Kamerun

31. Mai 2026: Neun Wochen in Kamerun – Rückblick auf die 34. Reise von Katja Bruhin

Seit zwei Wochen bin ich zurück aus Kamerun. Allerdings ein Teil von mir ist noch dort. Die vielen Begegnungen, Erlebnisse und Eindrücke lassen mich nicht los. Ich habe versucht, einige davon in Worte zu fassen.

Es ist einfach, an einem Schreibtisch zu sitzen und zu schreiben, wenn Internet, Strom, eine Klimaanlage und genügend Platz selbstverständlich sind. Während der neun Wochen in Kamerun war das anders. Dort funktioniert oft nicht einmal die Hälfte. Die Strassen sind in sehr schlechtem Zustand, Wege dauern deutlich länger und vieles lässt sich deshalb nicht planen.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht

Wo auf der Welt wartet man an einem Grenzübergang eine Stunde lang, weil niemand da ist? Wo hat ein Flugzeug sechs Stunden Verspätung und nicht einmal alle Passagiere werden informiert? Wir warteten. Geduldig. Ohne Licht. Ohne Wasser. Ohne funktionierende Toilette. Weil wir wussten: Sich aufzuregen würde nichts ändern. Für die Menschen vor Ort ist das kein Ausnahmezustand. Es ist ihr Alltag.

Das Telefonieren oder das Aufladen des Telefons war wegen Überhitzung oft gar nicht mehr möglich. Im Nordwesten konnten wir uns teilweise nur mit Mineralwasser ein wenig waschen. Einmal haben wir gar nicht geduscht. Doch selbst dem Erzbischof erging es nicht anders. Im Norden war das Wasser wegen der Hitze teilweise so heiss, dass wir uns fast daran verbrannten. Wer Entwicklungsarbeit leisten will, muss jegliche Ansprüche herunterschrauben und die Leute genauso gerne haben, wie sie sind. Sonst geht man unter oder gibt auf.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Nordkamerun

Das Leben zwischen Kamerun und Tschad ist im wahrsten Sinne eine Grenzerfahrung verschiedenster Art. Es ist üblich, dass ich Hochzeitsanträge von Soldaten der Tschader Armee erhalte, während sie am Grenzübergang bis auf die Zähne bewaffnet meine Papiere kontrollieren. Im Spital oder auf Ämtern werde ich ohne jegliche Fragen als Erste vorgelassen und bedient. Zu Beginn und am Ende meiner Reise sass ich im Hotel in der Grossstadt Ndjamena neben einem riesigen Swimmingpool, während unweit davon Menschen kein sauberes Trinkwasser haben und nicht wissen, wie sie ihre Familien ernähren sollen. Ich muss diesen Balanceakt zwischen verschiedensten Welten und Lebensweisen meistern, ob er mir gefällt oder nicht. Ich habe gelernt, damit zu leben und mein straffes Arbeitsprogramm weitgehend ohne Planung von Tag zu Tag zu meistern.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Container Hilfswerk

Alle unsere Kinder brauchen jemanden, der sie an der Hand nimmt und in ein besseres Leben führt. Genau mit diesem Gedanken begann meine Reise nach Kamerun via Tschad. 63 Tage war ich unterwegs, von Norden bis Süden und wieder zurück, durch die verschiedensten Regionen, Ethnien und Sprachen. Tausende Kilometer sind wir gefahren. Wir sahen bereits vor der Regenzeit überflutete Pisten, die kaum mehr befahrbar waren. An anderen Orten durchquerten wir staubtrockene Wege. Wir lebten zwischen Hitze, Staub und Schlamm. Wir haben geschwitzt, oft mehr als sechs Liter Wasser pro Tag getrunken und waren von frühmorgens bis spätabends im Einsatz. An Werktagen genauso wie an Sonntagen. Die Arbeiten waren enorm umfangreich. So viele Familien zählen inzwischen auf unsere Unterstützung. Dazu kamen die Containerausräumung, die Brunnenprojekte, die neu aufgebauten Schulen und die kranken Kinder. Alles braucht seine Zeit.

Manchmal assen wir nur einen gebratenen Maiskolben oder ein Stück Brot. Tage später sassen wir an einem reichhaltigen Buffet. Wir stampften Palmöl unter Strohdachhütten oder reinigten die geerntete Hirse im Wind vom Staub. Wir fuhren mit der Piroge an entlegene Orte und transportierten unser Gepäck mit einheimischen Bussen, die regelmässig ausbrennen. Während meiner Reise brannten sechs Busse aus. Mehr als einmal hätte sich auch mein Gepäck darin befinden können.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Reiseerlebnisse

Besonders berührend waren die Begegnungen mit unseren Patenkindern. Wir trafen 54 von derzeit insgesamt 80. Mit den Älteren konnten wir bereits über ihre Zukunftswünsche und Berufspläne sprechen. Zwei Mädchen möchten beispielsweise Ärztin werden, und wir finanzieren ihre Ausbildung. Bei den Jüngeren freut man sich über jeden Entwicklungsschritt. Es gehört zu den schönsten Momenten, mitzuerleben, wie sie heranwachsen und an Selbstvertrauen gewinnen. Man kann sich mit ihnen bereits mehr unterhalten als mit vielen Eltern, die ausschliesslich Dialekt sprechen. Mit den Patenkindern, die seit Jahren im Krieg leben, sprachen wir über traumatische Erlebnisse. Und trotzdem bleibt ihre Hoffnung auf Frieden und eine bessere Zukunft unzerstörbar.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Patenschaft

Wir haben insgesamt 57 kranke Kinder mit schweren Schicksalen angetroffen. Wegschauen hilft nicht, auch wenn es zu Beginn schmerzhaft ist. Es müssen Fotos gemacht und passende Spitäler gefunden werden. 37 von ihnen haben wir für Operationen oder Behandlungen registriert. Dazu kamen 12 hungernde Kleinkinder ohne Muttermilch, die wir neu aufgenommen haben. Weitere 8 werden weiterhin ernährt. Vernachlässigte Halbwaisen. Kinder, deren Angehörige gar nicht wissen, wo sie Hilfe finden können.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Hungersnot Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Kinderoperation

Zudem durfte ich 12 Kinder nach ihrer erfolgreichen Operation wiedersehen. Zu sehen, wie gut es ihnen ein Jahr später geht, ist das Schönste an dieser Aufgabe. Jedes Kind hat ein gesundes Leben verdient. Viele leiden seit Jahren. Kinder mit verdrehten Beinen oder Füssen. Kinder, die am Boden kriechen.

Wir haben Tränen getrocknet. Vor allem jene der Kinder, die wegen mir geweint haben, weil sie Angst hatten und ich sie schweren Herzens wieder zurücklassen musste. Und gleichzeitig gab es diese wunderschönen Momente voller Wärme. Mit den Kindern im Mutter-Kind-Programm durfte ich wertvolle Momente beim Tanzen erleben. Doch direkt nebenan begegnete ich im Spital Frauen, die keinen Ausweg mehr sahen und sich ihr Leben nehmen wollten.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Mutter-Kind-Programm

Ich habe mich mittlerweile schon an vieles gewöhnt. Aber wenn ich rückblickend etwas Ruhe habe und allein bin, kommen mir wegen dieser allgegenwärtigen Misere oft die Tränen. Solche Begegnungen gehen tief unter die Haut. Und trotz allem haben wir so oft gelacht und so viel Lebensfreude empfangen.

Angehörige von unheilbar kranken Kindern suchten bei uns Hilfe. Wir trafen Menschen mit Behinderungen am Wegesrand und unterstützten sie mit Dreirad-Fahrrädern. In einem einzigen Quartier begegneten wir vier Personen, die sich nur kriechend fortbewegen konnten. Zwei mittellose Familien erhielten Eselspenden. Verschiedene Eltern bekamen Arbeit und damit einen Lohn, damit sie ihre Kinder aufwachsen lassen können.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Eselspende

Insgesamt konnte ich 33 neue Brunnen besuchen. Bei zwei davon durfte ich sogar bereits während der Bohrung dabei sein. Hochgerechnet mindestens 17 000 durstige Kehlen erhielten dadurch frisches Trinkwasser. Unzählige hoffen weiterhin auf unsere Hilfe.

Wir haben 10 neu erbaute Schulen besucht und 6 neue Schulbauten freigegeben, die noch dieses Jahr errichtet werden sollen. Mit Hunderten von Schulkindern wurde getanzt, geschwitzt und gesungen. Die Rhythmen des Tam-Tam brachten nicht nur die Einheimischen zum Tanzen und Singen, sondern auch uns.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Brunnenbohrung

Auch die Unsicherheit ist allgegenwärtig. Für Fahrten ins Kriegsgebiet wechselten wir, wie es sich derzeit dort gehört, vom Nummernschild unseres Autos auf die Chassis-Nummer. Auf der Rückreise fuhren wir an einer entschärften Bombe vorbei. Einschusslöcher in Häusern erinnern überall an den Krieg. Die Wunden sitzen tief.

Wir haben Ostern, Palmsonntag, Auffahrt und den Besuch des Papstes gefeiert. Durch das Grossereignis konnte ich nicht in meinen gewohnten Unterkünften wohnen. Alles wurde abgesperrt und glich einem Hochsicherheitstrakt. Doch während die Weltpresse nur für drei Tage ins Land kam, waren wir bereits vorher vor Ort und blieben auch nach ihrer Abreise weiter in Kamerun, wie wir es seit zwanzig Jahren tun. Der Papstbesuch bewegte das ganze Land. Überall wurde gereinigt, renoviert und repariert. Leider oft nur als Fassade. Tausende Menschen pilgerten zu Fuss zur Papstmesse. Ihr Glaube ist unerschütterlich.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Papstbesuch Kamerun

Wir lebten zwischen Luxus und bitterster Armut. Ich durfte auf dem Sessel des Papstes sitzen und seine Essensreste essen. An anderen Tagen sass ich auf dem Boden und schleppte Hilfsgüterkartons herum. Genau diese Gegensätze prägen unsere Reisen. Ich traf Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Minister, Gouverneure und traditionelle Könige. Gleichzeitig kümmerten wir uns um Menschen mit Behinderungen, die am Strassenrand ihrem Schicksal überlassen worden waren. Wir waren vereint. Muslime, Christen und Animisten. In Schulen, an Wasserstellen und auf den Strassen. Wir jubelten während des Papstbesuchs. Und wir weinten mit Schwerkranken wie dem kleinen Federal, dessen letzte Stunden auf dieser Erde vielleicht bereits gezählt sind. Einerseits durfte ich im VIP-Konvoi mitfahren und wurde gefeiert, als wäre ich selbst der Papst. Andererseits begegnete ich Menschen, die nichts besassen ausser der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. An einem Tag begrüssten wir ein Neugeborenes noch ohne Namen im Spital, am anderen trugen wir eine noch viel zu junge Frau zu Grabe.

Trotz aller Misere bleiben die Kameruner für mich das fröhlichste und geduldigste Volk, das ich kenne. Davon können wir unglaublich viel lernen. Ihr Vertrauen in uns ist riesig. Dörfer bringen ihre letzten Ersparnisse als Anzahlung für einen Brunnen, obwohl sie nicht wissen, wann dieser realisiert werden kann. Für uns vielleicht «nur» 235 Franken. Für sie ihr gesamtes Vermögen.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht

Ich habe während dieser Reise mehrere Kugelschreiber mit Geschichten, Begegnungen und Notizen leergeschrieben. Vieles konnten wir erreichen und es bleibt noch viel zu tun. Diese Entwicklungsarbeit ist keine Eintagsfliege. Sie ist über viele Jahre gewachsen und mit viel Herzblut aufgebaut worden.

Dem Papst persönlich die Hand zu schütteln und ihm mein Geschenk zu überreichen, ist mir nicht gelungen, obwohl nur wenige Meter zwischen uns lagen. Dennoch ist das nicht entscheidend. Viel wichtiger ist, dass wir weiterhin Menschen helfen und die Arbeit vor Ort fortsetzen können.

Wie sagen es die Kameruner so schön: Immer vorwärts, niemals rückwärts

19. Mai 2026: Wenn Kinder für Kinder sammeln

Bereits zum elften Mal haben die Kinder der Raphi Sprachheilschulen in Freienbach und Steinen während der Fastenzeit für unsere Projekte und «ihre Kinder» in Kamerun gesammelt. Mit CHF 2300.– haben sie erneut einen beachtlichen Beitrag geleistet.

Die Kinder der 1. bis 4. Primarklasse haben einmal mehr vollen Einsatz gezeigt: Sie verzichteten auf das Dessert, backten Zopftierli, betrieben einen Znüni-Kiosk und fertigten im Religionsunterricht mit viel Freude Klämmerli an, die sie später verkauften.

Mit viel Kreativität, Ausdauer und Herzblut haben die Kinder Grossartiges geleistet. Es war schön zu sehen, mit wie viel Freude und Engagement sie bei der Sache waren.

Liebe Kinder, ihr dürft stolz auf das sein, was ihr gemeinsam erreicht habt. Wir sind es auf jeden Fall! ❤ Ein grosses Dankeschön geht auch an die Betreuerinnen des Mittagstisches und an die Religionslehrerinnen. Mit ihrem Engagement, ihrer Geduld und ihrer Unterstützung tragen sie Jahr für Jahr wesentlich zum Gelingen dieser schönen Aktion bei.

Sprachheilschule Raphi Steinen Freienbach Spende Kinder Kamerun Afrika

15. Mai 2026: Bericht aus dem Tribune d’Infos aus Kamerun

Tribune d’Infos Cameroun Ashia

Mai 2026: Bericht aus dem Pfarrblatt «Martinsbote» Galgenen

Martinsbote Galgenen März 2026

28. April 2026: Bericht aus dem Einsiedler Anzeiger

Einsiedler Anzeiger Papstbesuch Ashia Kamerun

24. April 2026: Bericht aus dem March-Anzeiger / Höfner Volksblatt

March-Anzeiger Höfner Volksblatt Papstbesuch Kamerun Ashia Kamerun Unteriberg

1. April 2026: Nachtrag zum Suppentag in Unteriberg vom 8. März 2026

Nach unserem ersten «Heimspiel» am Suppentag in Unteriberg wartete Anfang April eine ganz besondere Überraschung auf uns: Das Pfarramt Unteriberg überwies den beeindruckenden Betrag von CHF 6500.–. Und nein, es war kein Aprilscherz.

Die Nachricht erhielten wir während unserer Reise durch Kamerun und die Freude hätte kaum grösser sein können. Täglich werden wir dort mit neuen Hilfsanfragen aus den verschiedensten Regionen des Landes konfrontiert. Gerade deshalb bedeutet uns die Solidarität aus unserem Heimatdorf besonders viel. Sie erfüllt uns mit tiefer Dankbarkeit und bestärkt uns darin, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die den Suppentag unterstützt und mit ihrer Spende dazu beigetragen haben, konkrete Hilfe vor Ort zu ermöglichen.

Suppentag Unteriberg Ybrig Studen Ashia Kamerun Kinderhilfswerk

17. März 2026: Bericht aus dem Einsiedler Anzeiger

Einsiedler Anzeiger Container Ashia Kinderhilfswerk Kamerun

16. März 2026: Flying to Cameroon...

In den nächsten Wochen wird es auf dieser Seite keine neuen Beiträge geben, da sich die Webmasterin in Kamerun befindet. Damit Sie trotzdem über aktuelle Entwicklungen informiert bleiben, können Sie uns in der Zwischenzeit gerne auf unseren sozialen Medien folgen. Die entsprechenden Links finden Sie oben auf der Seite.

Flug nach Kamerun

15. März 2025: Suppentag Galgenen ermöglicht einen weiteren Trinkwasserbrunnen

Bereits zum achten Mal wurde in Galgenen für sauberes Trinkwasser in Kamerun gesammelt. Am Suppentag erhielten die Besucherinnen und Besucher mit einem Kurzfilm von Katja und Felix Bruhin Einblicke in ihre Reise nach Nordkamerun im Jahr 2025. Die Aufnahmen zeigten den Alltag der Menschen vor Ort: lange Fussmärsche zur nächsten Wasserstelle, schwierige Wege über Flüsse und unwegsames Gelände sowie Dörfer, die oft nur mit einer Piroge oder einem Motorrad erreichbar sind.

Der Film zeigte, wie Trinkwasserbrunnen, neue Schulhäuser oder Kindergärten in abgelegenen und einst vom Krieg gezeichneten Regionen neue Perspektiven eröffnen. Ebenso wurde deutlich, welchen hohen Stellenwert der Glaube in Kamerun hat: Er ist lebendig, gemeinschaftlich und prägt den Alltag der Menschen.

Nach dem gemeinsamen Suppenzmittag durften wir eine Spende von CHF 2568.– entgegennehmen. Dieser Betrag ermöglicht den Bau eines weiteren Trinkwasserbrunnens in Nordkamerun. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Spenderinnen und Spendern sowie dem engagierten Organisationsteam des Suppentags 2026.

Zwei Tage später reiste Katja Bruhin erneut nach Kamerun und besuchte Dörfer, deren Bevölkerung noch immer auf einen eigenen Brunnen wartet. Dank der Unterstützung aus Galgenen erhält ein weiteres Dorf Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Suppentag Galgenen

Vorankündigung: Herzliche Einladung zum Suppentag vom 15. März 2026 in Galgenen

Auch in diesem Jahr haben wir bereits zum achten Mal in Folge die Gelegenheit, uns am Suppentag in Galgenen vorzustellen. Während des Sonntagsgottesdienstes um 9.30 Uhr berichten wir von unserer achtwöchigen Kamerunreise im vergangenen Jahr. Im Anschluss stehen wir im Martins-Träff für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Wir sind sehr dankbar für die tatkräftige Unterstützung aus der Heimatgemeinde von Katja Bruhin. Den Veranstaltern gilt unser herzliches Dankeschön für diese wertvolle Möglichkeit. Wir hoffen, dass die Galgenerinnen und Galgener unseren Erzählungen aus Kamerun erneut gerne zuhören und unsere Arbeit weiterhin so herzlich begleiten.

Suppentag Galgenen Ashia Kamerun Kinderhilfswerk

13. März 2026: Trauriger Meilenstein – 100 Engelskinder

Wir müssen nicht lange überlegen, was an unserer Arbeit am schwersten zu tragen ist. Es sind unsere – leider inzwischen über 100 – verlorenen Engelskinder. Kleine Leben, die unsere Spitäler zu spät erreicht haben, oft schon stark geschwächt. Oder solche, die an unheilbaren oder lebensbedrohlichen Krankheiten litten. Immer wieder werden wir so mit dem Tod konfrontiert. Auch wenn die finanziellen Mittel vorhanden sind und wir alles versuchen, verlieren wir manche dieser kleinen Leben nach wenigen Tagen oder Wochen.

Es ist erschütternd, an wie vielen Herzchen wir bereits gehangen haben – und sie dennoch wieder gehen lassen mussten.
Unsere HelferInnen vor Ort zögern keinen Moment. Sie beziehen uns sofort ein, fahren mit den kleinen Patientinnen und Patienten so schnell wie möglich in spezialisierte Spitäler und stellen dafür ihre eigene Arbeit zurück – alles, um ihnen eine Chance zu geben.

Und doch müssen wir immer wieder loslassen. Jeder einzelne Verlust erschüttert uns aufs Neue.
Das Leben und der Tod bleiben ein Geheimnis, das wir nicht begreifen können.

Ein Stern, so klein, doch hell und rein,
leuchtet leise in die Nacht hinein.
Ein kurzes Leben, kaum geseh’n,
doch für immer wird es weitergeh’n.


Im Herzen bleibt ihr sanftes Licht,
vergessen werden sie uns nicht.
Wo Sterne strahlen, fern und klar,
sind unsere Kinder immer da.

Engelskinder Kindstod Kamerun Tschad Afrika Kindersterblichkeit

12. März 2026: Unser achter Hilfsgütercontainer verlässt die Schweiz

Am 15. Dezember 2025 angeliefert und knapp drei Monate später vollständig gefüllt, hat unser achter Hilfsgütercontainer am 10. März 2026 die Schweiz verlassen. Über Antwerpen ist er nun auf dem Weg nach Douala.

Der 16 Tonnen schwere Container enthält vor allem medizinisches Spitalmaterial, darunter Inhalationsgeräte, Masken, Schutzkittel, Rollstühle, Rollatoren, Sauerstoffgeräte und grosse Mengen an Einweg-Schutzmaterial. Ergänzt wird die Ladung durch Schul- und Büromaterial, Uniformen, Schuhe, Trinkflaschen, Taschen und Rucksäcke, Bücher, kirchliche Gegenstände sowie Druckerei- und Werkstattmaterial. Auch einige Sportartikel, Fahrräder und weitere Sachspenden konnten mitgeschickt werden.

Der Platz im Container war bis auf die letzte Ecke genutzt. Wir danken allen herzlich, die uns bei der Suche nach den benötigten Gütern unterstützt und so grosszügig mitgeholfen haben.

Viele Wochenenden und Feierabende wurden für das Sortieren und Befüllen eingesetzt. Der Transport wird, wie bei allen bisherigen Containern, vollständig privat finanziert. Deshalb legen wir nun eine Pause ein.

Gerne nehmen wir weiterhin gebrauchte, funktionstüchtige Handys mit Kabel entgegen. Sie helfen unseren Kontakten vor Ort, trotz grosser Entfernungen mit ihren Liebsten in Verbindung zu bleiben.

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11. März 2026: Ein gelungenes «Heimspiel» für Ashia Kamerun

Bei unserem allerersten «Heimspiel» in Unteriberg durften wir am vergangenen Sonntag unseren Verein Ashia Kamerun vorstellen. Anlass dazu war der Suppentag, der im Anschluss an den Familiengottesdienst im Mehrzweckgebäude «Baumeli» stattfand.

Bereits beim Einrichten am Samstag wurde uns klar, dass der Suppentag im Dorf ein beliebter Anlass ist. Die vielen schön gedeckten Tische, geschmückt mit unseren Tischsets und Blumen, luden zum Hinsetzen und Verweilen ein. Umso grösser war unsere Überraschung, als am Sonntag noch zusätzliche Plätze aufgedeckt wurden und schliesslich alle unsere 200 gedruckten Tischsets zum Einsatz kamen. Ein deutliches Zeichen dafür, wie hervorragend der Suppentag besucht war.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, insbesondere den fleissigen Frauen des Frauen-Mütter-Vereins sowie den engagierten Torten- und Kuchenbäckerinnen. Sie alle haben zum Gelingen dieses Anlasses beigetragen. Es freut uns sehr, eine so grosse Unterstützung aus dem Ybrig zu erfahren.

Suppentag Unteriberg Ybrig Studen Ashia Kamerun Kinderhilfswerk

März 2026: Bericht aus dem Pfarrblatt «Martinsbote» Galgenen

Martinsbote Galgenen März 2026

8. März 2026: Altgold sammeln für den guten Zweck

Seit Mai 2019 läuft in der Zahnarztpraxis Thierry Kissling in Unteriberg eine besondere Sammelaktion. Patientinnen und Patienten können ihr Altgold spenden und damit unsere sozialen Projekte unterstützen. In der Zahnmedizin besteht ein Goldzahn meist aus einer Goldlegierung. Gold wird vor allem für Kronen und Füllungen verwendet. Materialien, die nach Behandlungen entfernt werden, erhalten so einen neuen Sinn.

Dank dieser Initiative konnte in den vergangenen knapp sieben Jahren ein Betrag von CHF 4695.– gesammelt werden. Eine sehr schöne Idee der Zahnarztpraxis, für die wir uns herzlich bedanken. Es würde uns freuen, wenn weitere Zahnärztinnen und Zahnärzte dieses Engagement aufgreifen und ebenfalls solche Aktionen nachmachen würden.

Altgold sammeln Zahnarzt Zahnarztpraxis Sammelaktion Gold

6. März 2026: Gemeinsam gegen Hunger – Unsere Partnerschaft mit PePoPu

Seit 2023 bauen wir unsere Partnerschaft mit PePoPu kontinuierlich auf. Uns verbindet die gemeinsame Vision, mit konkreten und einfachen Mitteln zu einem Leben ohne Hunger beizutragen. Nächste Woche können wir sechs weitere Pumpen in unserem Hilfsgütercontainer nach Kamerun verschiffen. Die von PePoPu entwickelten Bewässerungssysteme werden in Logone-Birni eingesetzt, wo während neun Monaten im Jahr kein einziger Regentropfen fällt. Wir sind zuversichtlich, damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Ernährungssituation vor Ort leisten zu können.

PePoPu Pumpensystem Kamerun Afrika

1. März 2026: Herzliche Einladung zum Suppentag vom 8. März 2026 in Unteriberg

In diesem Jahr haben wir erstmals die Möglichkeit, uns am Suppentag in Unteriberg vorzustellen.
Dabei berichten wir über unsere Hilfsprojekte in Kamerun und stehen Interessierten gerne für Fragen und Gespräche
zur Verfügung. Wir schätzen es sehr, dass unsere Pfarrei uns auf diese Weise tatkräftig unterstützt.

Ein herzliches Dankeschön an das Organisationsteam für die wertvolle Gelegenheit!

Suppentag Unteriberg Studen Ashia Kamerun Kinderhilfswerk

21. Februar 2026: Bericht aus dem Pfarreiblatt «forumKirche» Schaffhausen

forumKirche Pfarreiblatt Schaffhausen

6. Februar 2026: Bericht aus dem Einsiedler Anzeiger

Einsiedler Anzeiger Container Ashia Kinderhilfswerk Kamerun

4. Februar 2026: Zwischen Tradition und Überleben

Während unserer Reisen in den Norden Kameruns ist uns aufgefallen, dass viele Kinder Amulette tragen – um den Hals, an den Fingern, am Handgelenk oder um die Taille. Diese Gegenstände sind tief im Glauben und in der Kultur verwurzelt. Für viele Eltern sollen sie ihre Kinder schützen, Glück bringen und vor Krankheiten bewahren. Sie sind Ausdruck von Liebe, Fürsorge und Verantwortung.

Die Amulette haben unterschiedliche Formen. Einige enthalten Koranverse, die auf Papier geschrieben und in gegerbte Tierhaut eingewickelt werden. Andere bestehen aus religiösen Texten oder aus natürlichen Materialien wie Tierknochen, Hörnern, Baumrinde oder Kräutern. Ihre Verwendung ist Teil religiöser und kultureller Traditionen.

Gleichzeitig begegnen wir vielen Kindern, die unter Hunger leiden und nicht ausreichend medizinisch versorgt sind. In solchen Situationen wird deutlich, wie verletzlich ihr Leben ist. Amulette können Hoffnung und Trost schenken. Wenn jedoch Unterernährung und Krankheit den Alltag bestimmen, braucht es zusätzlich konkrete Unterstützung.

Der äusserste Norden Kameruns ist regelmässig von Hungersnöten betroffen. Dürren und Überschwemmungen verschärfen die Armut und nehmen vielen Kindern die Chance auf eine gesunde Kindheit.

Hier setzt unsere Arbeit an. Wir unterstützen Kinder mit Nahrung, medizinischer Versorgung, sauberem Wasser und wichtigen Vitaminen. So ergänzen wir kulturelle Traditionen dort mit Taten, wo es ums Überleben geht. Denn wenn ein kleines Amulett Hoffnung schenken kann, wie viel mehr Hoffnung können wir dann gemeinsam durch konkrete Hilfe geben?

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3. Februar 2026: Gesehen und für gut befunden

Manchmal braucht es keine langen Reden, sondern ein einfaches T-Shirt mit einer klaren Botschaft. Wir hatten jedenfalls viel zu lachen, als wir dieses Exemplar mitten im Busch von Polgue in Nordkamerun entdeckt haben. «Frauen sind am schönsten so, wie Gott sie geschaffen hat – Schneider können sie nur verderben.» Ein Satz, der schmunzeln lässt, Gespräche auslöst und zeigt, dass Humor auch über Kulturen hinweg funktioniert. Geteiltes Lachen verbindet, egal wo man herkommt. Danke für diesen Moment Leichtigkeit. Davon darf es gerne jederzeit mehr geben!

Frauen sind am schönsten so, wie Gott sie geschaffen hat – Schneider können sie nur verderben.

2. Februar 2026: Transparenz, die man sehen kann

Wissen Sie, dass jeder von uns finanzierte Brunnen und jede errichtete Schule exakt auf Google Maps eingetragen ist? Viele dieser Projekte sind sogar direkt auf dem Satellitenbild sichtbar. Spenderinnen und Spender könnten theoretisch jederzeit vorbeifahren und sich selbst ein Bild machen.

Unsere Projektlagepläne werden offenbar rege genutzt. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher ist beachtlich.
Wann schauen Sie das nächste Mal auf unserem Projektlageplan vorbei?

Google Maps Lageplan Projekte Ashia Kamerun Kinderhilfswerk

28. Januar 2026: Pastoralraumprojekt Schaffhausen-Reiat: Drei Jahre im Rückblick

Die Sammlung im Rahmen des Pastoralraumprojekts «Ashia Kamerun» in Schaffhausen-Reiat ist zu Ende gegangen. Insgesamt konnte die beachtliche Summe von CHF 100 000.– gesammelt werden. Dies zeigt, wie gross die Unterstützung über die vergangenen drei Jahre war.

Ein Teil der Gelder wurde bereits in Kamerun eingesetzt. Realisiert wurden bisher vier Brunnenbauten, ein kompletter Administrationsblock für das Gymnasium in Golonghini, 356 Schulbänke sowie Tische und Stühle für 80 Lehrpersonen. Zudem konnten ein Häuschen mit vier Latrinen für die Primarschule Guidiguis, ein Häuschen mit fünf Latrinen für den Kindergarten in Gobo sowie eine Starthilfe für Drillinge finanziert werden. Rund 40 % der gesammelten Mittel sind noch verfügbar und werden im Jahr 2026 eingesetzt.

Wir danken dem Pastoralraum Schaffhausen-Reiat herzlich für alle Spenden der Jahre 2023 bis 2025. Die Vielfalt der Anlässe hat uns sehr berührt, bei denen für Ashia gesammelt wurde. Auch die Weitergabe von Kollekten aus Taufen und Beerdigungen war ein starkes Zeichen der Verbundenheit. Ein besonderer Dank gilt Christoph Honegger, der uns die Möglichkeit gegeben hat, unser Projekt vorzustellen. Danach war es von den Pfarreiräten ausgewählt worden.

Pastoralraumprojekt Schaffhausen-Reiat Abschluss Sammlung Unterstützung Solidarität

26. Januar 2026: WeidArt-Aktion an der Schule Weid in Pfäffikon SZ

Während drei Tagen im Dezember 2025 tauchten die Schülerinnen und Schüler der Schule Weid intensiv in die Welt der Kunst und Musik ein. In vielfältigen Workshops, begleitet von Künstlerinnen, Künstlern und Lehrpersonen, entstanden Choreografien, Musikstücke, kunstvolle Objekte und zahlreiche weitere kreative Werke.

Den krönenden Abschluss bildete eine grosse Ausstellung, die von beeindruckendem Engagement und spürbarer Begeisterung geprägt war. Am Abend fanden drei Versteigerungen statt, ergänzt durch zahlreiche Stände mit Guetzli, Weihnachtskarten und Kunstwerken. In der Turnhalle wurde unser Projekt den Anwesenden kurz vorgestellt. Die Lehrerschaft brachte es treffend auf den Punkt: Die Eltern kauften nicht nur Kunst und weihnachtliche Leckereien, sondern auch ein gutes Gewissen und ein schönes Gesprächsthema für zu Hause. Der Anlass war sehr gut besucht und ein voller Erfolg. Schon bald wurde klar, dass ein beachtlicher Spendenbetrag zusammenkommen würde.

Das Resultat war überwältigend: Insgesamt kamen CHF 5000.– zusammen. Am 22. Januar 2026 durften wir den rund 250 Kindern der Schule unser Kinderhilfswerk im Rahmen eines Vortrags näher vorstellen. Nachdem sie alle Projekte kennengelernt hatten, stimmten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam darüber ab, wofür das gesammelte Geld eingesetzt werden soll. Die Kinder entschieden sich dafür, mit diesem Betrag die Hungersnot im Extrême-Nord zu bekämpfen und einen Brunnenbau zu realisieren.

Es hat uns sehr gefreut, in Pfäffikon zu Gast zu sein. Von Herzen danken wir allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrpersonen für diese grossartige Aktion zugunsten der Kinder in Kamerun. Unsere Freude ist gross.

WeidArt Schule Pfäffikon SZ Spendenprojekt Kunst Guter Zweck

WeidArt Schule Pfäffikon SZ Spendenprojekt Kunst Guter Zweck

21. Januar 2026: Drei Jahre Einsatz in Logone-Birni

Seit unserem allerersten Besuch im Januar 2023 engagieren wir uns mit viel Einsatz in der Grossregion Logone-Birni. In den vergangenen drei Jahren konnten wir an diesem Ort unzählige Projekte realisieren und konkrete Hilfe leisten, wo sie dringend gebraucht wird.

Dazu gehören die Beschaffung von Pirogen, wiederholte Unterstützung von Flutopfern durch Hirseverteilungen, lebenswichtige Kinderoperationen, Milchpulver-Verteilungen, Brunnenbohrungen, Schulsponsoring, Schulbauten, Drillingssponsoring, Fruchtbaumspenden sowie ganz neu der Aufbau eines Geflügelzuchtprogramms. Die Liste unserer Projekte ist lang und sie wächst stetig weiter.

Gleichzeitig wird auch eine andere Liste immer länger. Die der Wartenden. Der Menschen, die auf Hilfe, Hoffnung und Rettung angewiesen sind. Besonders deutlich zeigt sich das, wenn wir selbst vor Ort sind. Oft warten Eltern mit ihren Kindern bereits vor unserer offiziellen Ankunft bei der Kirche auf uns. Sobald wir aus dem Auto steigen, bleibt kaum Zeit für weitere Fotos, denn dann strömen die Menschen von allen Seiten zu uns.

Wir tun, was wir können. Mit Dankbarkeit und mit dem festen Willen zu helfen. Denn in dieser Region ist die Not besonders gross und die Unterstützung dringender als anderswo.

Logone-Birni Extreme-Nord Cameroun Kamerun Kinderhilfswerk Ashia

19. Januar 2026: Bericht aus dem Bote der Urschweiz

Bote der Urschweiz Weihnachtsaktion 2025 Spendensammlung

12. Januar 2026: Unser Container nimmt Kurs auf Kamerun

Unser siebter Hilfsgütercontainer ist derzeit auf dem Weg in den Süden und kommt seinem Ziel mit jedem Tag näher. Laut Tracker befindet er sich aktuell vor der Küste von Ghana und wir verfolgen seine Reise mit grosser Vorfreude. In wenigen Tagen wird er in der Republik Kongo auf ein anderes Schiff umgeladen, bevor die Weiterreise nach Kamerun erfolgt.

Parallel dazu werden seit der Verschiffung vor Ort alle notwendigen Schritte für die Zollbefreiungsbescheinigung eingeleitet, damit am Hafen keine wertvolle Zeit verloren geht und unnötige Standkosten vermieden werden. Während der siebte Container unterwegs ist, bepacken wir den achten Container. Auch dieser wird verschifft, sobald er vollständig beladen ist.

Mit der baldigen Ankunft des siebten Containers beginnen zudem die Vorbereitungen für unsere nächste Kamerunreise. Immer wieder erreicht uns die Frage, wann wir wieder vor Ort sein werden. Wir planen Schritt für Schritt, bleiben bewusst flexibel und lassen Raum für Spontanität, denn im Süden ticken die Abläufe oft anders als bei uns.

Container Hilfswerk Kamerun Afrika Unteriberg

9. Januar 2026: Bericht aus dem Einsiedler Anzeiger

Einsiedler Anzeiger Container Ashia Kinderhilfswerk Kamerun

9. Januar 2026: Bericht aus dem Bote der Urschweiz

Bote der Urschweiz Weihnachtsaktion 2025 Spendensammlung

Jahresanfang 2026: Mit Dankbarkeit ins neue Jahr

Ein neues Jahr beginnt – leise, offen und voller Möglichkeiten.
Nimm mit, was gut war. Lass los, was schwer war.
Und geh dem entgegen, was dich glücklich macht.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein gesundes und glückliches neues Jahr. Danke für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit und für die vielen grosszügigen Spenden während der Adventszeit. Es berührt uns sehr, dass wir mit unserer Idee und mit dem, was uns persönlich glücklich macht, nicht alleine unterwegs sind. Nur dank Ihnen können wir diesen Weg weitergehen und fortführen, was uns glücklich macht. ❤ Herzlichen Dank für alles. ❤

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