Ashia Kamerun Non-Profit-Verein

Unsere Aktivitäten im Jahr 2026

25. Juli bis 1. August 2026: Save the date

Der Erlös kommt Kindern und Jugendlichen im Grasland von Kamerun zugute!

Flohmarkt Brocante Kamerun Grasland

15. Juli 2026: Bericht aus dem March-Anzeiger / Höfner Volksblatt

March-Anzeiger Höfner Volksblatt Papstbesuch Kamerun Ashia Kamerun Unteriberg

10. Juli 2026: Wenn Socken Gutes tun

Wer hätte gedacht, dass ein Paar Socken einmal bis nach Kamerun wirkt? Genau das macht Social-Socks möglich. Hinter dem Schweizer Onlineshop der Zweiraab-Media GmbH steckt die Idee, nachhaltige Mode mit sozialem Engagement zu verbinden. Oder anders gesagt: Hier wärmen Socken nicht nur Füsse, sondern unterstützen gleichzeitig wichtige Hilfsprojekte.

Der Inhaber des Shops hat uns bereits bei der Produktion unserer Kurzfilme unterstützt. Umso mehr freut es uns, dass wir nun auch als Partnerorganisation ausgewählt wurden. Mit jedem verkauften Paar Socken von Social-Socks fliesst ein Beitrag in unsere Hilfsprojekte in Kamerun oder an zwei weitere gemeinnützige Organisationen.

Die Socken bestehen aus Bio-Baumwolle, werden fair in Portugal hergestellt und sind OEKO-TEX® STANDARD 100 zertifiziert.

Also: Macht euch auf die Socken! Wenn ohnehin ein neues Paar fällig ist, warum nicht eines wählen, das nicht nur den Füssen guttut, sondern gleichzeitig Menschen in Kamerun unterstützt? So wird aus jedem Schritt ein kleiner Beitrag für eine gute Sache.

Social Socks Socken Bio-Baumwolle Fair hergestellt

17. Juni 2026: Unser siebter Container erreicht Yagoua, der achte Bamenda

Anfang März 2026 schickten wir unseren achten Hilfsgütercontainer mit 16 Tonnen Hilfsgütern nach Kamerun. Am 4. Juni 2026 erreichte er sein erstes Ziel in Bamenda. Dort traf er auf unseren siebten Container, den wir während unserer 34. Kamerunreise bereits mit den Hilfsgütern für die Nordwestregion entladen hatten. Dadurch konnte derselbe Lastwagen den achten Container in Bamenda abladen und den siebten direkt weiter in den entlegenen Norden nach Yagoua transportieren.

Für diesen Weitertransport mussten erneut zahlreiche Dokumente und Bewilligungen erstellt werden, damit die Chauffeure die rund 1770 Kilometer lange Strecke von Bamenda über Yaoundé, Bertoua und Garoua-Boulaï nach Yagoua ohne Probleme zurücklegen konnten.

Am 10. Juni erreichte der Container zwar Yagoua, doch das Abladen erwies sich als grosse Herausforderung. Da in der abgelegenen Region kaum geeignete Hebemaschinen vorhanden sind, dauerte die Suche nach einer Lösung mehrere Tage. Ein erster Versuch mit einem Kran scheiterte. Schliesslich wurde der Container mit einem Bagger vom Lastwagen gezogen. Erst eine Woche nach seiner Ankunft konnte er sicher auf dem Boden abgesetzt werden.

Nun wartet der achte Container in Bamenda auf seine Aussortierung, die voraussichtlich in den kommenden Wochen erfolgen wird. Der siebte Container in Yagoua wartet auf die Verteilung der Hilfsgüter, die voraussichtlich im Herbst 2026 erfolgen wird.

Container Hilfsgütertransport Kamerun Afrika Bamenda

Container Hilfsgütertransport Kamerun Afrika Bamenda

Juni 2026: Bericht aus dem Rotary Magazin Suisse Liechtenstein

Rotary Magazin RC Einsiedeln

31. Mai 2026: Bericht aus dem Forum – Magazin der katholischen Kirche im Kanton Zürich

Forum Zürich Bericht Ashia

Forum Zürich Bericht Ashia

31. Mai 2026: Präsentation in der Pfarrei St. Theresia Zürich

Am letzten Sonntag im Mai 2026 durften wir zum sechsten Mal im Gottesdienst der Pfarrei St. Theresia in Zürich über unsere Arbeit in Nordkamerun berichten. Die Pfarrei begleitet unsere Projekte als Auslandprojekt von 2023 bis 2028 und unterstützt den Bau eines Mutter-Kind-Hauses in Gobo.

Mit Fotos und einem Kurzbericht zeigten wir den aktuellen Stand des Projekts und berichteten, was dank der bisherigen Spenden umgesetzt werden konnte. Es ist uns wichtig, dass die Spenderinnen und Spender den Fortschritt des Projekts verfolgen und sehen können, was ihre Unterstützung bewirkt.

Inzwischen konnten die ersten Bauetappen erfolgreich abgeschlossen werden. Die Umfassungsmauer und der Trinkwasserbrunnen stehen. Auch die ersten Grundarbeiten für das Gebäude wurden ausgeführt. Noch befindet sich das Projekt in einer frühen Bauphase und der Baufortschritt ist äusserlich noch wenig sichtbar. Doch gerade in einem Land, in dem vieles komplizierter ist und alles mehr Zeit braucht als bei uns, sind diese Fortschritte besonders wertvoll.

Bereits fünf Tage später durften wir die vierte sehr grosszügige Spende der Theresienstiftung entgegennehmen. Damit beläuft sich die Unterstützung für das Mutter-Kind-Haus inzwischen auf insgesamt CHF 132 500.–. Für diese wertvolle Hilfe danken wir der Pfarrei St. Theresia, der Theresienstiftung sowie allen Spenderinnen und Spendern von Herzen.

Die Gesamtkosten des Projekts (ohne Mobiliar) betragen CHF 168 100.–. Geplant sind sechs Schlafsäle, ein Wohn- und Lernraum, ein Büro sowie ein Privatzimmer. Hinzu kommen drei Duschen, drei Toiletten, ein Trinkwasserbrunnen mit Wasserturm und eigener Wasserversorgung, ein Wassertank, eine Umfassungsmauer mit zwei Eingangstoren, ein überdachter Essbereich, eine einfache Küche und eine Waschküche.

Dank dieser grossen Spenden sind wir heute mehr denn je zuversichtlich, dass die Pfarrei St. Theresia den Bau des Mutter-Kind-Hauses vollständig finanzieren kann. Das entlastet unser Kinderhilfswerk erheblich und schenkt vielen Müttern mit ihren Kindern einen geschützten Ort.

Sankt Theresia Zürich Borrweg Pfarreiprojekt Auslandprojekt Kamerun

31. Mai 2026: Neun Wochen in Kamerun – Rückblick auf die 34. Reise von Katja Bruhin

Seit zwei Wochen bin ich zurück aus Kamerun. Allerdings ein Teil von mir ist noch dort. Die vielen Begegnungen, Erlebnisse und Eindrücke lassen mich nicht los. Ich habe versucht, einige davon in Worte zu fassen.

Es ist einfach, an einem Schreibtisch zu sitzen und zu schreiben, wenn Internet, Strom, eine Klimaanlage und genügend Platz selbstverständlich sind. Während der neun Wochen in Kamerun war das anders. Dort funktioniert oft nicht einmal die Hälfte. Die Strassen sind in sehr schlechtem Zustand, Wege dauern deutlich länger und vieles lässt sich deshalb nicht planen.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht

Wo auf der Welt wartet man an einem Grenzübergang eine Stunde lang, weil niemand da ist? Wo hat ein Flugzeug sechs Stunden Verspätung und nicht einmal alle Passagiere werden informiert? Wir warteten. Geduldig. Ohne Licht. Ohne Wasser. Ohne funktionierende Toilette. Weil wir wussten: Sich aufzuregen würde nichts ändern. Für die Menschen vor Ort ist das kein Ausnahmezustand. Es ist ihr Alltag.

Das Telefonieren oder das Aufladen des Telefons war wegen Überhitzung oft gar nicht mehr möglich. Im Nordwesten konnten wir uns teilweise nur mit Mineralwasser ein wenig waschen. Einmal haben wir gar nicht geduscht. Doch selbst dem Erzbischof erging es nicht anders. Im Norden war das Wasser wegen der Hitze teilweise so heiss, dass wir uns fast daran verbrannten. Wer Entwicklungsarbeit leisten will, muss jegliche Ansprüche herunterschrauben und die Leute genauso gerne haben, wie sie sind. Sonst geht man unter oder gibt auf.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Nordkamerun

Das Leben zwischen Kamerun und Tschad ist im wahrsten Sinne eine Grenzerfahrung verschiedenster Art. Es ist üblich, dass ich Hochzeitsanträge von Soldaten der Tschader Armee erhalte, während sie am Grenzübergang bis auf die Zähne bewaffnet meine Papiere kontrollieren. Im Spital oder auf Ämtern werde ich ohne jegliche Fragen als Erste vorgelassen und bedient. Zu Beginn und am Ende meiner Reise sass ich im Hotel in der Grossstadt Ndjamena neben einem riesigen Swimmingpool, während unweit davon Menschen kein sauberes Trinkwasser haben und nicht wissen, wie sie ihre Familien ernähren sollen. Ich muss diesen Balanceakt zwischen verschiedensten Welten und Lebensweisen meistern, ob er mir gefällt oder nicht. Ich habe gelernt, damit zu leben und mein straffes Arbeitsprogramm weitgehend ohne Planung von Tag zu Tag zu meistern.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Container Hilfswerk

Alle unsere Kinder brauchen jemanden, der sie an der Hand nimmt und in ein besseres Leben führt. Genau mit diesem Gedanken begann meine Reise nach Kamerun via Tschad. 63 Tage war ich unterwegs, von Norden bis Süden und wieder zurück, durch die verschiedensten Regionen, Ethnien und Sprachen. Tausende Kilometer sind wir gefahren. Wir sahen bereits vor der Regenzeit überflutete Pisten, die kaum mehr befahrbar waren. An anderen Orten durchquerten wir staubtrockene Wege. Wir lebten zwischen Hitze, Staub und Schlamm. Wir haben geschwitzt, oft mehr als sechs Liter Wasser pro Tag getrunken und waren von frühmorgens bis spätabends im Einsatz. An Werktagen genauso wie an Sonntagen. Die Arbeiten waren enorm umfangreich. So viele Familien zählen inzwischen auf unsere Unterstützung. Dazu kamen die Containerausräumung, die Brunnenprojekte, die neu aufgebauten Schulen und die kranken Kinder. Alles braucht seine Zeit.

Manchmal assen wir nur einen gebratenen Maiskolben oder ein Stück Brot. Tage später sassen wir an einem reichhaltigen Buffet. Wir stampften Palmöl unter Strohdachhütten oder reinigten die geerntete Hirse im Wind vom Staub. Wir fuhren mit der Piroge an entlegene Orte und transportierten unser Gepäck mit einheimischen Bussen, die regelmässig ausbrennen. Während meiner Reise brannten sechs Busse aus. Mehr als einmal hätte sich auch mein Gepäck darin befinden können.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Reiseerlebnisse

Besonders berührend waren die Begegnungen mit unseren Patenkindern. Wir trafen 54 von derzeit insgesamt 80. Mit den Älteren konnten wir bereits über ihre Zukunftswünsche und Berufspläne sprechen. Zwei Mädchen möchten beispielsweise Ärztin werden, und wir finanzieren ihre Ausbildung. Bei den Jüngeren freut man sich über jeden Entwicklungsschritt. Es gehört zu den schönsten Momenten, mitzuerleben, wie sie heranwachsen und an Selbstvertrauen gewinnen. Man kann sich mit ihnen bereits mehr unterhalten als mit vielen Eltern, die ausschliesslich Dialekt sprechen. Mit den Patenkindern, die seit Jahren im Krieg leben, sprachen wir über traumatische Erlebnisse. Und trotzdem bleibt ihre Hoffnung auf Frieden und eine bessere Zukunft unzerstörbar.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Patenschaft

Wir haben insgesamt 57 kranke Kinder mit schweren Schicksalen angetroffen. Wegschauen hilft nicht, auch wenn es zu Beginn schmerzhaft ist. Es müssen Fotos gemacht und passende Spitäler gefunden werden. 37 von ihnen haben wir für Operationen oder Behandlungen registriert. Dazu kamen 12 hungernde Kleinkinder ohne Muttermilch, die wir neu aufgenommen haben. Weitere 8 werden weiterhin ernährt. Vernachlässigte Halbwaisen. Kinder, deren Angehörige gar nicht wissen, wo sie Hilfe finden können.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Hungersnot Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Kinderoperation

Zudem durfte ich 12 Kinder nach ihrer erfolgreichen Operation wiedersehen. Zu sehen, wie gut es ihnen ein Jahr später geht, ist das Schönste an dieser Aufgabe. Jedes Kind hat ein gesundes Leben verdient. Viele leiden seit Jahren. Kinder mit verdrehten Beinen oder Füssen. Kinder, die am Boden kriechen.

Wir haben Tränen getrocknet. Vor allem jene der Kinder, die wegen mir geweint haben, weil sie Angst hatten und ich sie schweren Herzens wieder zurücklassen musste. Und gleichzeitig gab es diese wunderschönen Momente voller Wärme. Mit den Kindern im Mutter-Kind-Programm durfte ich wertvolle Momente beim Tanzen erleben. Doch direkt nebenan begegnete ich im Spital Frauen, die keinen Ausweg mehr sahen und sich ihr Leben nehmen wollten.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Mutter-Kind-Programm

Ich habe mich mittlerweile schon an vieles gewöhnt. Aber wenn ich rückblickend etwas Ruhe habe und allein bin, kommen mir wegen dieser allgegenwärtigen Misere oft die Tränen. Solche Begegnungen gehen tief unter die Haut. Und trotz allem haben wir so oft gelacht und so viel Lebensfreude empfangen.

Angehörige von unheilbar kranken Kindern suchten bei uns Hilfe. Wir trafen Menschen mit Behinderungen am Wegesrand und unterstützten sie mit Dreirad-Fahrrädern. In einem einzigen Quartier begegneten wir vier Personen, die sich nur kriechend fortbewegen konnten. Zwei mittellose Familien erhielten Eselspenden. Verschiedene Eltern bekamen Arbeit und damit einen Lohn, damit sie ihre Kinder aufwachsen lassen können.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Eselspende

Insgesamt konnte ich 33 neue Brunnen besuchen. Bei zwei davon durfte ich sogar bereits während der Bohrung dabei sein. Hochgerechnet mindestens 17 000 durstige Kehlen erhielten dadurch frisches Trinkwasser. Unzählige hoffen weiterhin auf unsere Hilfe.

Wir haben 10 neu erbaute Schulen besucht und 6 neue Schulbauten freigegeben, die noch dieses Jahr errichtet werden sollen. Mit Hunderten von Schulkindern wurde getanzt, geschwitzt und gesungen. Die Rhythmen des Tam-Tam brachten nicht nur die Einheimischen zum Tanzen und Singen, sondern auch uns.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Brunnenbohrung

Auch die Unsicherheit ist allgegenwärtig. Für Fahrten ins Kriegsgebiet wechselten wir, wie es sich derzeit dort gehört, vom Nummernschild unseres Autos auf die Chassis-Nummer. Auf der Rückreise fuhren wir an einer entschärften Bombe vorbei. Einschusslöcher in Häusern erinnern überall an den Krieg. Die Wunden sitzen tief.

Wir haben Ostern, Palmsonntag, Auffahrt und den Besuch des Papstes gefeiert. Durch das Grossereignis konnte ich nicht in meinen gewohnten Unterkünften wohnen. Alles wurde abgesperrt und glich einem Hochsicherheitstrakt. Doch während die Weltpresse nur für drei Tage ins Land kam, waren wir bereits vorher vor Ort und blieben auch nach ihrer Abreise weiter in Kamerun, wie wir es seit zwanzig Jahren tun. Der Papstbesuch bewegte das ganze Land. Überall wurde gereinigt, renoviert und repariert. Leider oft nur als Fassade. Tausende Menschen pilgerten zu Fuss zur Papstmesse. Ihr Glaube ist unerschütterlich.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht Papstbesuch Kamerun

Wir lebten zwischen Luxus und bitterster Armut. Ich durfte auf dem Sessel des Papstes sitzen und seine Essensreste essen. An anderen Tagen sass ich auf dem Boden und schleppte Hilfsgüterkartons herum. Genau diese Gegensätze prägen unsere Reisen. Ich traf Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Minister, Gouverneure und traditionelle Könige. Gleichzeitig kümmerten wir uns um Menschen mit Behinderungen, die am Strassenrand ihrem Schicksal überlassen worden waren. Wir waren vereint. Muslime, Christen und Animisten. In Schulen, an Wasserstellen und auf den Strassen. Wir jubelten während des Papstbesuchs. Und wir weinten mit Schwerkranken wie dem kleinen Federal, dessen letzte Stunden auf dieser Erde vielleicht bereits gezählt sind. Einerseits durfte ich im VIP-Konvoi mitfahren und wurde gefeiert, als wäre ich selbst der Papst. Andererseits begegnete ich Menschen, die nichts besassen ausser der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. An einem Tag begrüssten wir ein Neugeborenes noch ohne Namen im Spital, am anderen trugen wir eine noch viel zu junge Frau zu Grabe.

Trotz aller Misere bleiben die Kameruner für mich das fröhlichste und geduldigste Volk, das ich kenne. Davon können wir unglaublich viel lernen. Ihr Vertrauen in uns ist riesig. Dörfer bringen ihre letzten Ersparnisse als Anzahlung für einen Brunnen, obwohl sie nicht wissen, wann dieser realisiert werden kann. Für uns vielleicht «nur» 235 Franken. Für sie ihr gesamtes Vermögen.

Ashia Kamerun Kinderhilfswerk Reisebericht

Ich habe während dieser Reise mehrere Kugelschreiber mit Geschichten, Begegnungen und Notizen leergeschrieben. Vieles konnten wir erreichen und es bleibt noch viel zu tun. Diese Entwicklungsarbeit ist keine Eintagsfliege. Sie ist über viele Jahre gewachsen und mit viel Herzblut aufgebaut worden.

Dem Papst persönlich die Hand zu schütteln und ihm mein Geschenk zu überreichen, ist mir nicht gelungen, obwohl nur wenige Meter zwischen uns lagen. Dennoch ist das nicht entscheidend. Viel wichtiger ist, dass wir weiterhin Menschen helfen und die Arbeit vor Ort fortsetzen können.

Wie sagen es die Kameruner so schön: Immer vorwärts, niemals rückwärts

19. Mai 2026: Wenn Kinder für Kinder sammeln

Bereits zum elften Mal haben die Kinder der Raphi Sprachheilschulen in Freienbach und Steinen während der Fastenzeit für unsere Projekte und «ihre Kinder» in Kamerun gesammelt. Mit CHF 2300.– haben sie erneut einen beachtlichen Beitrag geleistet.

Die Kinder der 1. bis 4. Primarklasse haben einmal mehr vollen Einsatz gezeigt: Sie verzichteten auf das Dessert, backten Zopftierli, betrieben einen Znüni-Kiosk und fertigten im Religionsunterricht mit viel Freude Klämmerli an, die sie später verkauften.

Mit viel Kreativität, Ausdauer und Herzblut haben die Kinder Grossartiges geleistet. Es war schön zu sehen, mit wie viel Freude und Engagement sie bei der Sache waren.

Liebe Kinder, ihr dürft stolz auf das sein, was ihr gemeinsam erreicht habt. Wir sind es auf jeden Fall! ❤ Ein grosses Dankeschön geht auch an die Betreuerinnen des Mittagstisches und an die Religionslehrerinnen. Mit ihrem Engagement, ihrer Geduld und ihrer Unterstützung tragen sie Jahr für Jahr wesentlich zum Gelingen dieser schönen Aktion bei.

Sprachheilschule Raphi Steinen Freienbach Spende Kinder Kamerun Afrika

15. Mai 2026: Bericht aus dem Tribune d’Infos aus Kamerun

Tribune d’Infos Cameroun Ashia

Mai 2026: Bericht aus dem Pfarrblatt «Martinsbote» Galgenen

Martinsbote Galgenen März 2026

28. April 2026: Bericht aus dem Einsiedler Anzeiger

Einsiedler Anzeiger Papstbesuch Ashia Kamerun

24. April 2026: Bericht aus dem March-Anzeiger / Höfner Volksblatt

March-Anzeiger Höfner Volksblatt Papstbesuch Kamerun Ashia Kamerun Unteriberg

1. April 2026: Nachtrag zum Suppentag in Unteriberg vom 8. März 2026

Nach unserem ersten «Heimspiel» am Suppentag in Unteriberg wartete Anfang April eine ganz besondere Überraschung auf uns: Das Pfarramt Unteriberg überwies den beeindruckenden Betrag von CHF 6500.–. Und nein, es war kein Aprilscherz.

Die Nachricht erhielten wir während unserer Reise durch Kamerun und die Freude hätte kaum grösser sein können. Täglich werden wir dort mit neuen Hilfsanfragen aus den verschiedensten Regionen des Landes konfrontiert. Gerade deshalb bedeutet uns die Solidarität aus unserem Heimatdorf besonders viel. Sie erfüllt uns mit tiefer Dankbarkeit und bestärkt uns darin, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die den Suppentag unterstützt und mit ihrer Spende dazu beigetragen haben, konkrete Hilfe vor Ort zu ermöglichen.

Suppentag Unteriberg Ybrig Studen Ashia Kamerun Kinderhilfswerk

17. März 2026: Bericht aus dem Einsiedler Anzeiger

Einsiedler Anzeiger Container Ashia Kinderhilfswerk Kamerun

16. März 2026: Flying to Cameroon...

In den nächsten Wochen wird es auf dieser Seite keine neuen Beiträge geben, da sich die Webmasterin in Kamerun befindet. Damit Sie trotzdem über aktuelle Entwicklungen informiert bleiben, können Sie uns in der Zwischenzeit gerne auf unseren sozialen Medien folgen. Die entsprechenden Links finden Sie oben auf der Seite.

Flug nach Kamerun

15. März 2025: Suppentag Galgenen ermöglicht einen weiteren Trinkwasserbrunnen

Bereits zum achten Mal wurde in Galgenen für sauberes Trinkwasser in Kamerun gesammelt. Am Suppentag erhielten die Besucherinnen und Besucher mit einem Kurzfilm von Katja und Felix Bruhin Einblicke in ihre Reise nach Nordkamerun im Jahr 2025. Die Aufnahmen zeigten den Alltag der Menschen vor Ort: lange Fussmärsche zur nächsten Wasserstelle, schwierige Wege über Flüsse und unwegsames Gelände sowie Dörfer, die oft nur mit einer Piroge oder einem Motorrad erreichbar sind.

Der Film zeigte, wie Trinkwasserbrunnen, neue Schulhäuser oder Kindergärten in abgelegenen und einst vom Krieg gezeichneten Regionen neue Perspektiven eröffnen. Ebenso wurde deutlich, welchen hohen Stellenwert der Glaube in Kamerun hat: Er ist lebendig, gemeinschaftlich und prägt den Alltag der Menschen.

Nach dem gemeinsamen Suppenzmittag durften wir eine Spende von CHF 2568.– entgegennehmen. Dieser Betrag ermöglicht den Bau eines weiteren Trinkwasserbrunnens in Nordkamerun. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Spenderinnen und Spendern sowie dem engagierten Organisationsteam des Suppentags 2026.

Zwei Tage später reiste Katja Bruhin erneut nach Kamerun und besuchte Dörfer, deren Bevölkerung noch immer auf einen eigenen Brunnen wartet. Dank der Unterstützung aus Galgenen erhält ein weiteres Dorf Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Suppentag Galgenen

Vorankündigung: Herzliche Einladung zum Suppentag vom 15. März 2026 in Galgenen

Auch in diesem Jahr haben wir bereits zum achten Mal in Folge die Gelegenheit, uns am Suppentag in Galgenen vorzustellen. Während des Sonntagsgottesdienstes um 9.30 Uhr berichten wir von unserer achtwöchigen Kamerunreise im vergangenen Jahr. Im Anschluss stehen wir im Martins-Träff für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Wir sind sehr dankbar für die tatkräftige Unterstützung aus der Heimatgemeinde von Katja Bruhin. Den Veranstaltern gilt unser herzliches Dankeschön für diese wertvolle Möglichkeit. Wir hoffen, dass die Galgenerinnen und Galgener unseren Erzählungen aus Kamerun erneut gerne zuhören und unsere Arbeit weiterhin so herzlich begleiten.

Suppentag Galgenen Ashia Kamerun Kinderhilfswerk

13. März 2026: Trauriger Meilenstein – 100 Engelskinder

Wir müssen nicht lange überlegen, was an unserer Arbeit am schwersten zu tragen ist. Es sind unsere – leider inzwischen über 100 – verlorenen Engelskinder. Kleine Leben, die unsere Spitäler zu spät erreicht haben, oft schon stark geschwächt. Oder solche, die an unheilbaren oder lebensbedrohlichen Krankheiten litten. Immer wieder werden wir so mit dem Tod konfrontiert. Auch wenn die finanziellen Mittel vorhanden sind und wir alles versuchen, verlieren wir manche dieser kleinen Leben nach wenigen Tagen oder Wochen.

Es ist erschütternd, an wie vielen Herzchen wir bereits gehangen haben – und sie dennoch wieder gehen lassen mussten.
Unsere HelferInnen vor Ort zögern keinen Moment. Sie beziehen uns sofort ein, fahren mit den kleinen Patientinnen und Patienten so schnell wie möglich in spezialisierte Spitäler und stellen dafür ihre eigene Arbeit zurück – alles, um ihnen eine Chance zu geben.

Und doch müssen wir immer wieder loslassen. Jeder einzelne Verlust erschüttert uns aufs Neue.
Das Leben und der Tod bleiben ein Geheimnis, das wir nicht begreifen können.

Ein Stern, so klein, doch hell und rein,
leuchtet leise in die Nacht hinein.
Ein kurzes Leben, kaum geseh’n,
doch für immer wird es weitergeh’n.


Im Herzen bleibt ihr sanftes Licht,
vergessen werden sie uns nicht.
Wo Sterne strahlen, fern und klar,
sind unsere Kinder immer da.

Engelskinder Kindstod Kamerun Tschad Afrika Kindersterblichkeit

12. März 2026: Unser achter Hilfsgütercontainer verlässt die Schweiz

Am 15. Dezember 2025 angeliefert und knapp drei Monate später vollständig gefüllt, hat unser achter Hilfsgütercontainer am 10. März 2026 die Schweiz verlassen. Über Antwerpen ist er nun auf dem Weg nach Douala.

Der 16 Tonnen schwere Container enthält vor allem medizinisches Spitalmaterial, darunter Inhalationsgeräte, Masken, Schutzkittel, Rollstühle, Rollatoren, Sauerstoffgeräte und grosse Mengen an Einweg-Schutzmaterial. Ergänzt wird die Ladung durch Schul- und Büromaterial, Uniformen, Schuhe, Trinkflaschen, Taschen und Rucksäcke, Bücher, kirchliche Gegenstände sowie Druckerei- und Werkstattmaterial. Auch einige Sportartikel, Fahrräder und weitere Sachspenden konnten mitgeschickt werden.

Der Platz im Container war bis auf die letzte Ecke genutzt. Wir danken allen herzlich, die uns bei der Suche nach den benötigten Gütern unterstützt und so grosszügig mitgeholfen haben.

Viele Wochenenden und Feierabende wurden für das Sortieren und Befüllen eingesetzt. Der Transport wird, wie bei allen bisherigen Containern, vollständig privat finanziert. Deshalb legen wir nun eine Pause ein.

Gerne nehmen wir weiterhin gebrauchte, funktionstüchtige Handys mit Kabel entgegen. Sie helfen unseren Kontakten vor Ort, trotz grosser Entfernungen mit ihren Liebsten in Verbindung zu bleiben.

Hilfsgüter Container Ashia Kamerun Unteriberg Spenden Lastwagen PneukranHilfsgüter Container Ashia Kamerun Unteriberg Spenden Lastwagen PneukranHilfsgüter Container Ashia Kamerun Unteriberg Spenden Lastwagen Pneukran

11. März 2026: Ein gelungenes «Heimspiel» für Ashia Kamerun

Bei unserem allerersten «Heimspiel» in Unteriberg durften wir am vergangenen Sonntag unseren Verein Ashia Kamerun vorstellen. Anlass dazu war der Suppentag, der im Anschluss an den Familiengottesdienst im Mehrzweckgebäude «Baumeli» stattfand.

Bereits beim Einrichten am Samstag wurde uns klar, dass der Suppentag im Dorf ein beliebter Anlass ist. Die vielen schön gedeckten Tische, geschmückt mit unseren Tischsets und Blumen, luden zum Hinsetzen und Verweilen ein. Umso grösser war unsere Überraschung, als am Sonntag noch zusätzliche Plätze aufgedeckt wurden und schliesslich alle unsere 200 gedruckten Tischsets zum Einsatz kamen. Ein deutliches Zeichen dafür, wie hervorragend der Suppentag besucht war.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, insbesondere den fleissigen Frauen des Frauen-Mütter-Vereins sowie den engagierten Torten- und Kuchenbäckerinnen. Sie alle haben zum Gelingen dieses Anlasses beigetragen. Es freut uns sehr, eine so grosse Unterstützung aus dem Ybrig zu erfahren.

Suppentag Unteriberg Ybrig Studen Ashia Kamerun Kinderhilfswerk

März 2026: Bericht aus dem Pfarrblatt «Martinsbote» Galgenen

Martinsbote Galgenen März 2026

8. März 2026: Altgold sammeln für den guten Zweck

Seit Mai 2019 läuft in der Zahnarztpraxis Thierry Kissling in Unteriberg eine besondere Sammelaktion. Patientinnen und Patienten können ihr Altgold spenden und damit unsere sozialen Projekte unterstützen. In der Zahnmedizin besteht ein Goldzahn meist aus einer Goldlegierung. Gold wird vor allem für Kronen und Füllungen verwendet. Materialien, die nach Behandlungen entfernt werden, erhalten so einen neuen Sinn.

Dank dieser Initiative konnte in den vergangenen knapp sieben Jahren ein Betrag von CHF 4695.– gesammelt werden. Eine sehr schöne Idee der Zahnarztpraxis, für die wir uns herzlich bedanken. Es würde uns freuen, wenn weitere Zahnärztinnen und Zahnärzte dieses Engagement aufgreifen und ebenfalls solche Aktionen nachmachen würden.

Altgold sammeln Zahnarzt Zahnarztpraxis Sammelaktion Gold

6. März 2026: Gemeinsam gegen Hunger – Unsere Partnerschaft mit PePoPu

Seit 2023 bauen wir unsere Partnerschaft mit PePoPu kontinuierlich auf. Uns verbindet die gemeinsame Vision, mit konkreten und einfachen Mitteln zu einem Leben ohne Hunger beizutragen. Nächste Woche können wir sechs weitere Pumpen in unserem Hilfsgütercontainer nach Kamerun verschiffen. Die von PePoPu entwickelten Bewässerungssysteme werden in Logone-Birni eingesetzt, wo während neun Monaten im Jahr kein einziger Regentropfen fällt. Wir sind zuversichtlich, damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Ernährungssituation vor Ort leisten zu können.

PePoPu Pumpensystem Kamerun Afrika

1. März 2026: Herzliche Einladung zum Suppentag vom 8. März 2026 in Unteriberg

In diesem Jahr haben wir erstmals die Möglichkeit, uns am Suppentag in Unteriberg vorzustellen.
Dabei berichten wir über unsere Hilfsprojekte in Kamerun und stehen Interessierten gerne für Fragen und Gespräche
zur Verfügung. Wir schätzen es sehr, dass unsere Pfarrei uns auf diese Weise tatkräftig unterstützt.

Ein herzliches Dankeschön an das Organisationsteam für die wertvolle Gelegenheit!

Suppentag Unteriberg Studen Ashia Kamerun Kinderhilfswerk

21. Februar 2026: Bericht aus dem Pfarreiblatt «forumKirche» Schaffhausen

forumKirche Pfarreiblatt Schaffhausen

6. Februar 2026: Bericht aus dem Einsiedler Anzeiger

Einsiedler Anzeiger Container Ashia Kinderhilfswerk Kamerun

4. Februar 2026: Zwischen Tradition und Überleben

Während unserer Reisen in den Norden Kameruns ist uns aufgefallen, dass viele Kinder Amulette tragen – um den Hals, an den Fingern, am Handgelenk oder um die Taille. Diese Gegenstände sind tief im Glauben und in der Kultur verwurzelt. Für viele Eltern sollen sie ihre Kinder schützen, Glück bringen und vor Krankheiten bewahren. Sie sind Ausdruck von Liebe, Fürsorge und Verantwortung.

Die Amulette haben unterschiedliche Formen. Einige enthalten Koranverse, die auf Papier geschrieben und in gegerbte Tierhaut eingewickelt werden. Andere bestehen aus religiösen Texten oder aus natürlichen Materialien wie Tierknochen, Hörnern, Baumrinde oder Kräutern. Ihre Verwendung ist Teil religiöser und kultureller Traditionen.

Gleichzeitig begegnen wir vielen Kindern, die unter Hunger leiden und nicht ausreichend medizinisch versorgt sind. In solchen Situationen wird deutlich, wie verletzlich ihr Leben ist. Amulette können Hoffnung und Trost schenken. Wenn jedoch Unterernährung und Krankheit den Alltag bestimmen, braucht es zusätzlich konkrete Unterstützung.

Der äusserste Norden Kameruns ist regelmässig von Hungersnöten betroffen. Dürren und Überschwemmungen verschärfen die Armut und nehmen vielen Kindern die Chance auf eine gesunde Kindheit.

Hier setzt unsere Arbeit an. Wir unterstützen Kinder mit Nahrung, medizinischer Versorgung, sauberem Wasser und wichtigen Vitaminen. So ergänzen wir kulturelle Traditionen dort mit Taten, wo es ums Überleben geht. Denn wenn ein kleines Amulett Hoffnung schenken kann, wie viel mehr Hoffnung können wir dann gemeinsam durch konkrete Hilfe geben?

Hunger Afrika Hungersnot Krankheit Amulett Kamerun Nordkamerun Kousseri Logone-Birni

3. Februar 2026: Gesehen und für gut befunden

Manchmal braucht es keine langen Reden, sondern ein einfaches T-Shirt mit einer klaren Botschaft. Wir hatten jedenfalls viel zu lachen, als wir dieses Exemplar mitten im Busch von Polgue in Nordkamerun entdeckt haben. «Frauen sind am schönsten so, wie Gott sie geschaffen hat – Schneider können sie nur verderben.» Ein Satz, der schmunzeln lässt, Gespräche auslöst und zeigt, dass Humor auch über Kulturen hinweg funktioniert. Geteiltes Lachen verbindet, egal wo man herkommt. Danke für diesen Moment Leichtigkeit. Davon darf es gerne jederzeit mehr geben!

Frauen sind am schönsten so, wie Gott sie geschaffen hat – Schneider können sie nur verderben.

2. Februar 2026: Transparenz, die man sehen kann

Wissen Sie, dass jeder von uns finanzierte Brunnen und jede errichtete Schule exakt auf Google Maps eingetragen ist? Viele dieser Projekte sind sogar direkt auf dem Satellitenbild sichtbar. Spenderinnen und Spender könnten theoretisch jederzeit vorbeifahren und sich selbst ein Bild machen.

Unsere Projektlagepläne werden offenbar rege genutzt. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher ist beachtlich.
Wann schauen Sie das nächste Mal auf unserem Projektlageplan vorbei?

Google Maps Lageplan Projekte Ashia Kamerun Kinderhilfswerk

28. Januar 2026: Pastoralraumprojekt Schaffhausen-Reiat: Drei Jahre im Rückblick

Die Sammlung im Rahmen des Pastoralraumprojekts «Ashia Kamerun» in Schaffhausen-Reiat ist zu Ende gegangen. Insgesamt konnte die beachtliche Summe von CHF 100 000.– gesammelt werden. Dies zeigt, wie gross die Unterstützung über die vergangenen drei Jahre war.

Ein Teil der Gelder wurde bereits in Kamerun eingesetzt. Realisiert wurden bisher vier Brunnenbauten, ein kompletter Administrationsblock für das Gymnasium in Golonghini, 356 Schulbänke sowie Tische und Stühle für 80 Lehrpersonen. Zudem konnten ein Häuschen mit vier Latrinen für die Primarschule Guidiguis, ein Häuschen mit fünf Latrinen für den Kindergarten in Gobo sowie eine Starthilfe für Drillinge finanziert werden. Rund 40 % der gesammelten Mittel sind noch verfügbar und werden im Jahr 2026 eingesetzt.

Wir danken dem Pastoralraum Schaffhausen-Reiat herzlich für alle Spenden der Jahre 2023 bis 2025. Die Vielfalt der Anlässe hat uns sehr berührt, bei denen für Ashia gesammelt wurde. Auch die Weitergabe von Kollekten aus Taufen und Beerdigungen war ein starkes Zeichen der Verbundenheit. Ein besonderer Dank gilt Christoph Honegger, der uns die Möglichkeit gegeben hat, unser Projekt vorzustellen. Danach war es von den Pfarreiräten ausgewählt worden.

Pastoralraumprojekt Schaffhausen-Reiat Abschluss Sammlung Unterstützung Solidarität

26. Januar 2026: WeidArt-Aktion an der Schule Weid in Pfäffikon SZ

Während drei Tagen im Dezember 2025 tauchten die Schülerinnen und Schüler der Schule Weid intensiv in die Welt der Kunst und Musik ein. In vielfältigen Workshops, begleitet von Künstlerinnen, Künstlern und Lehrpersonen, entstanden Choreografien, Musikstücke, kunstvolle Objekte und zahlreiche weitere kreative Werke.

Den krönenden Abschluss bildete eine grosse Ausstellung, die von beeindruckendem Engagement und spürbarer Begeisterung geprägt war. Am Abend fanden drei Versteigerungen statt, ergänzt durch zahlreiche Stände mit Guetzli, Weihnachtskarten und Kunstwerken. In der Turnhalle wurde unser Projekt den Anwesenden kurz vorgestellt. Die Lehrerschaft brachte es treffend auf den Punkt: Die Eltern kauften nicht nur Kunst und weihnachtliche Leckereien, sondern auch ein gutes Gewissen und ein schönes Gesprächsthema für zu Hause. Der Anlass war sehr gut besucht und ein voller Erfolg. Schon bald wurde klar, dass ein beachtlicher Spendenbetrag zusammenkommen würde.

Das Resultat war überwältigend: Insgesamt kamen CHF 5000.– zusammen. Am 22. Januar 2026 durften wir den rund 250 Kindern der Schule unser Kinderhilfswerk im Rahmen eines Vortrags näher vorstellen. Nachdem sie alle Projekte kennengelernt hatten, stimmten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam darüber ab, wofür das gesammelte Geld eingesetzt werden soll. Die Kinder entschieden sich dafür, mit diesem Betrag die Hungersnot im Extrême-Nord zu bekämpfen und einen Brunnenbau zu realisieren.

Es hat uns sehr gefreut, in Pfäffikon zu Gast zu sein. Von Herzen danken wir allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrpersonen für diese grossartige Aktion zugunsten der Kinder in Kamerun. Unsere Freude ist gross.

WeidArt Schule Pfäffikon SZ Spendenprojekt Kunst Guter Zweck

WeidArt Schule Pfäffikon SZ Spendenprojekt Kunst Guter Zweck

21. Januar 2026: Drei Jahre Einsatz in Logone-Birni

Seit unserem allerersten Besuch im Januar 2023 engagieren wir uns mit viel Einsatz in der Grossregion Logone-Birni. In den vergangenen drei Jahren konnten wir an diesem Ort unzählige Projekte realisieren und konkrete Hilfe leisten, wo sie dringend gebraucht wird.

Dazu gehören die Beschaffung von Pirogen, wiederholte Unterstützung von Flutopfern durch Hirseverteilungen, lebenswichtige Kinderoperationen, Milchpulver-Verteilungen, Brunnenbohrungen, Schulsponsoring, Schulbauten, Drillingssponsoring, Fruchtbaumspenden sowie ganz neu der Aufbau eines Geflügelzuchtprogramms. Die Liste unserer Projekte ist lang und sie wächst stetig weiter.

Gleichzeitig wird auch eine andere Liste immer länger. Die der Wartenden. Der Menschen, die auf Hilfe, Hoffnung und Rettung angewiesen sind. Besonders deutlich zeigt sich das, wenn wir selbst vor Ort sind. Oft warten Eltern mit ihren Kindern bereits vor unserer offiziellen Ankunft bei der Kirche auf uns. Sobald wir aus dem Auto steigen, bleibt kaum Zeit für weitere Fotos, denn dann strömen die Menschen von allen Seiten zu uns.

Wir tun, was wir können. Mit Dankbarkeit und mit dem festen Willen zu helfen. Denn in dieser Region ist die Not besonders gross und die Unterstützung dringender als anderswo.

Logone-Birni Extreme-Nord Cameroun Kamerun Kinderhilfswerk Ashia

19. Januar 2026: Bericht aus dem Bote der Urschweiz

Bote der Urschweiz Weihnachtsaktion 2025 Spendensammlung

12. Januar 2026: Unser Container nimmt Kurs auf Kamerun

Unser siebter Hilfsgütercontainer ist derzeit auf dem Weg in den Süden und kommt seinem Ziel mit jedem Tag näher. Laut Tracker befindet er sich aktuell vor der Küste von Ghana und wir verfolgen seine Reise mit grosser Vorfreude. In wenigen Tagen wird er in der Republik Kongo auf ein anderes Schiff umgeladen, bevor die Weiterreise nach Kamerun erfolgt.

Parallel dazu werden seit der Verschiffung vor Ort alle notwendigen Schritte für die Zollbefreiungsbescheinigung eingeleitet, damit am Hafen keine wertvolle Zeit verloren geht und unnötige Standkosten vermieden werden. Während der siebte Container unterwegs ist, bepacken wir den achten Container. Auch dieser wird verschifft, sobald er vollständig beladen ist.

Mit der baldigen Ankunft des siebten Containers beginnen zudem die Vorbereitungen für unsere nächste Kamerunreise. Immer wieder erreicht uns die Frage, wann wir wieder vor Ort sein werden. Wir planen Schritt für Schritt, bleiben bewusst flexibel und lassen Raum für Spontanität, denn im Süden ticken die Abläufe oft anders als bei uns.

Container Hilfswerk Kamerun Afrika Unteriberg

9. Januar 2026: Bericht aus dem Einsiedler Anzeiger

Einsiedler Anzeiger Container Ashia Kinderhilfswerk Kamerun

9. Januar 2026: Bericht aus dem Bote der Urschweiz

Bote der Urschweiz Weihnachtsaktion 2025 Spendensammlung

Jahresanfang 2026: Mit Dankbarkeit ins neue Jahr

Ein neues Jahr beginnt – leise, offen und voller Möglichkeiten.
Nimm mit, was gut war. Lass los, was schwer war.
Und geh dem entgegen, was dich glücklich macht.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein gesundes und glückliches neues Jahr. Danke für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit und für die vielen grosszügigen Spenden während der Adventszeit. Es berührt uns sehr, dass wir mit unserer Idee und mit dem, was uns persönlich glücklich macht, nicht alleine unterwegs sind. Nur dank Ihnen können wir diesen Weg weitergehen und fortführen, was uns glücklich macht. ❤ Herzlichen Dank für alles. ❤

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