

Operation finanziert durch eine Stiftung (im Juni 2024)
Dafakomsou ist 8 Jahre alt und das jüngste von sieben Kindern der Eltern Christine und Eli. Die Bauern haben aufgrund ihrer Armut und infolge von Krankheiten bereits zwei ihrer sieben Kinder verloren. Dafakomsou besucht die dritte Klasse.
Da er in unmittelbarer Nähe eines unserer Patenkinder lebt, brachten ihn seine Eltern zu uns, als wir vor Ort waren. Auf Anhieb war nicht sofort ersichtlich, was dem kleinen Jungen fehlte. Doch er wurde mit einer Öffnung am Hals geboren, die seit Geburt stets eitert. Glücklicherweise konnte er trotzdem sprechen und essen. Doch das kleine Loch gab täglich ein Sekret ab. Die Eltern erzählten, dass sie mit ihrem Sohn erfolglos im Spital von Yagoua waren. Die Ärzte vor Ort konnten die Öffnung nicht korrekt verschliessen.
Anhand von Internetrecherchen wurden wir auf seine Krankheit Halsfistel aufmerksam. Durch Sekretion bestand die Gefahr einer Entzündung oder eines Abszesses. Wegen dieser Infektionsgefahr musste eine medizinische Massnahme zur Operation und Entfernung ausgeführt werden. In Douala war dies möglich.
Seit seiner Operation im Juni 2024 geht es Dafakomsou endlich gut. Als die Ärzte die Fistel entfernten, waren alle überrascht – mit einer solchen Grösse hatte niemand gerechnet. Was von aussen harmlos gewirkt hatte, war für den kleinen Jungen über viele Jahre mit grossen Schmerzen verbunden gewesen.
Nur zwei Wochen später konnte er gesund und erleichtert nach Hause zurückkehren. Die Familie ist zutiefst dankbar für die Hilfe an ihrem Sohn, der heute endlich schmerzfrei und gesund leben kann.
Die Kosten für die Operation inklusive Transport, Verpflegung, Nachkontrolle und Dokumentation mit Fotos beliefen sich auf CHF 1280.–.

